Autor: Peter Fricke

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Poller sollen Radschnellweg RS1 in Dortmund vom Autoverkehr entlasten

Der Radschnellweg-Stummel in Dortmund wird von Autos zum Umgehen der Ampeln an der Lindemannstraße missbraucht. Aufbruch Fahrrad Dortmund hat eine Verkehrszählung gemacht und im Beirat Nahmobilität immer wieder auf eine Lösung gedrängt, aber die Verwaltung bremste und wollte selbst zählen, obwohl die Mobilitätsplaung der Stadt bereits 2021 Poller zugesagt hatte.

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In Essen zeigt sogar die Botanik dem Radverkehr den Mittelfinger

In Dortmund zeigen Politik und Verwaltung dem Radverkehr ständig den Mittelfinger, z.B. bei der Radverkehrs-Vertröstungs-Strategie, der Führung des Radverkehrs an Baustellen und besonders nachdrücklich bei der Fehlplanung in der Faßstraße.
In Essen gibt es ähnlichen Murks, aber beim Mittelfingerzeigen machen dort sogar die Bäume mit!

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Nächster Abschnitt des Radwalls in Dortmund fertig

Klar zum Entern! Ein weiteres Stück des Radwalls ist fertig. Im Detail gibt es einige Mängel, aber zwei wesentliche Dinge sind richtig gelöst: Asphalt statt Hoppelpflaster und Zweirichtungsverkehr.
Klar ist aber auch: Der Radwall hat eine Länge von 1 km, das Dortmunder Straßennetz hat 1800 km. Auch mit viel Trara um den einen Kilometer kann die Stadt nicht darüber hinwegtäuschen, dass in der Fläche viel zu wenig passiert.

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Umlaufsperren: Das Internet ist für uns alle Neuland

Ich habe 2021 erreicht, dass möglichst bis 2024 die Umlaufsperren aus Dortmund verschwinden.
Den vereinbarten Fortschrittsbericht mit einer Liste der abgebauten und der noch abzubauenden Umlaufsperren verweigert die Verwaltung, weil sie nach einem Jahr immer noch nicht weiß, wo überhaupt noch Umlaufsperren stehen.

Das Netz spuckt diese Info mit ein paar Klicks aus.

Das Internet ist eben für uns alle noch #Neuland.

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Radkultur

Dortmund: Im Schneckentempo zu Tempo 30

Im Juli 2021 haben sieben Städte beim Bund mehr kommunale Entscheidungsspielräume für Tempo 30 eingefordert und ihn zu einem Modellvorhaben aufgefordert – und keine einzige Ruhrgebietsstadt war dabei. Aufbruch Fahrrad Dortmund und VeloCityRuhr haben beschlossen, das zu ändern: Tempo 30 selber machen, sozusagen. Schon im August 2021 wurde unser Beschlussvorschlag dazu im Beirat Nahmobilität einstimmig (auch mit den Stimmen von Politik und Verwaltung) angenommen und die Verwaltung sagte zu, eine entsprechende Vorlage in die politischen Gremien einzubringen.
Und dann passierte, was in Sachen Mobilitätswende in Dortmund meistens passiert: nichts.

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Radkultur

Dortmund will doch keine Fahrradstadt werden

Im Dezember 2019 hat der Rat der Stadt Dortmund beschlossen, dass Dortmund Fahrradstadt werden will und den Anteil des Radverkehrs an allen Wegen verdoppeln möchte. Dortmund wollte sich Kopenhagen zum Vorbild nehmen und den Radverkehr massiv ausbauen. An allen Straßen in der Baulast der Stadt sollten Radwege mit Qualität und einer Regelbreite von 2,3 m entstehen. Nun hat die Stadt den Entwurf einer Fahrradstrategie für die nächsten zehn Jahre in die politischen Gremien gegeben, und es zeigt sich: Das alles soll nicht mehr gelten. Qualität und breite Radwege soll es nur noch auf einem winzigen Bruchteil der Straßen geben, auf allen anderen sollen nun wieder 1,5 m schmale “Schutz”-Streifen im Türbereich parkender Autos möglich sein. Statt eines vollwertigen Alltagsnetzes in hoher Qualität soll es in den nächsten zehn Jahren nur ein paar kümmerliche Velorouten geben, die dem Radverkehr kaum Vorteile bringen. Ein klarer Zeitplan, verbindliche Zwischenziele und eine engmaschige Kontrolle des Radverkehrsanteils fehlen völlig, sodass noch nicht einmal sichergestellt ist, dass die Stadt das Wenige, was sie sich vornimmt, auch tatsächlich umsetzt.

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Radkultur

Nach Radunfall in der Langen Reihe reagiert die Stadt Dortmund mit Haltebalken und Stopp-Schildern

Nach dem Unfall in der Fahrradstradstraße Lange Reihe bringt die Stadt nun Haltebalken, Stoppschilder und Fahrbahnschwellen an. Die Geschwindigkeit, mit der die Unfallkommission tätig wurde, und die Bereitwilligkeit, mit der auf die eher grenzwertigen Forderungen aus der Öffentlichkeit nach Stoppschildern eingegangen wurde, zeigen, dass die Stadt das Thema zügig abräumen möchte.

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