Kidical Mass Dortmund: 1500 Menschen fordern bessere Radwege

Wir wollen eine Stadt, in der Kinder sicher Radfahren können – unter diesem Motto fand gestern die Kidical Mass Dortmund statt. Aufgerufen zu dieser Familien-Fahrrad-Demo hatten die Fahrradgruppen Aufbruch Fahrrad Dortmund und VeloCityRuhr.

Expertinnen und Experten für die Bedürfnisse Rad fahrender Kinder beschrieben ihre Wünsche: Merle ist fast neun Jahre alt und findet, dass es zu wenige Radwege gibt. Ihr gefällt der Gedanke nicht, dass sie mit den Autos auf der Straße fahren muss, sobald sie zehn Jahre alt ist. Der zwölfjährige Theo und der ein Jahr jüngere Ole müssen oft auf der Straße mit den Autos fahren, weil es keine Radwege gibt. Beide fänden eine stärkere Trennung von Fahrrädern und Autos gut.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde mit über 1500 Teilnehmenden der Rekord des Vorjahres übertroffen. Über den Wall ging es zum Dortmunder U, und anschließend über Möllerbrücke und Radschnellweg Ruhr zum Tremoniapark.

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Taten statt Worte: Keine parteipolitische Vereinnahmung der Kidical Mass

Schon in vergangenen Wahlkämpfen erlebten die Organisatoren von Aufbruch Fahrrad Dortmund und VeloCityRuhr, dass versucht wurde, die Kidical Mass parteipolitisch zu vereinnahmen. Wir freuen uns sehr, wenn politische Parteien vor Wahlen plötzlich ein überschäumendes Interesse am Radverkehr zeigen und mit Veranstaltungen wie der Kidical Mass in Verbindung gebracht werden möchten. Noch mehr würden wir uns freuen, wenn dieses Interesse nach den Wahlen nicht ebenso plötzlich verpuffen würde, sondern im Rat und den Ausschüssen eine konsequente und ambitionierte Radverkehrspolitik betrieben würde.

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Familien-Fahrrad-Demo Kidical Mass Dortmund: Für eine Stadt, in der Kinder sicher Rad fahren können

Am 18. September ist es wieder soweit: Hunderte Kinder und Jugendliche erobern bei der Familien-Fahrrad-Demo Kidical Mass die großen Straßen der Stadt. Los geht es um 14 Uhr auf dem Friedensplatz, mit viel Musik und guter Laune geht es durch die Stadt. Statt lauten Autos mit Abgasen werden auf dem Wall fröhliche Kinder unterwegs sein.
Zum ersten Mal gibt es Zubringer aus allen Himmelsrichtungen: Aus Marten und Dorstfeld, aus Hörde und Wambel, und aus Eving und der Nordstadt.

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Kidical Mass Dortmund am 18. September

Wir wollen eine Stadt, in der Kinder sicher Rad fahren können!

Um zu zeigen, dass wir mit diesem Wunsch nicht allein sind, veranstalten wir die Familien-Fahrrad-Demo Kidical Mass. Mit viel Spaß und Musik fahren Hunderte Kinder und Erwachsene über den Wall und die großen Straßen der Stadt, wo sonst die Autos dröhnen.
Die Kidical Mass Dortmund beginnt am 18. September um 14 Uhr, Treffpunkt ist der Friedensplatz. Erstmals gibt es Zubringer zur Kidical Mass aus allen Himmelsrichtungen. Die Zubringer haben eine Länge von etwa 5 – 7 Km und sind für Kinder und Jugendliche ab etwa 9 Jahren geeignet.

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Grüne Pfeile braucht das Land!

Der Grünpfeil für den Radverkehr ermöglicht nach dem Anhalten das Rechtsabbiegen bei Rot. Der Beirat Nahmobilität der Stadt Dortmund hat empfohlen, den Grünpfeil intensiv zu nutzen und den Pfeil schnell an möglichst vielen geeigneten Lichtsignalanlagen einzusetzen. Aufbruch Fahrrad Dortmund hat bereits Anregungen für den Einsatz an einigen besonders gut geeigneten Straßen gemacht.

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Verkehrsverbände laufen Sturm gegen temporäre Sperrungen des Weges an den Westfalenhallen

Die Stadt Dortmund wollte den Weg zwischen den Westfalenhallen von der Lindemannstraße zur Strobelallee sperren – Aufbruch Fahrrad Dortmund hat dagegen 33 Organisationen, die 8000 Menschen vertreten, zusammengetrommelt. Der Verwaltungsvorstand will den Weg nun trotzdem für dreißig 30 Tage im Jahr schließen. Die Verkehrsverbände haben einen Alternativvorschlag und hoffen auf die Politik.

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Radschnellweg: Die ersten 220 m in Dortmund sind befahrbar [aktualisiert]

Der erste Bauabschnitt ist noch lange nicht fertig, und auch auf dem jetzt freigegebenen Stück fehlt von der grünen Farbe über die Piktogramme bis zum Fahrradstraßenschild noch vieles, was einen Radschnellweg ausmacht. Trotzdem kann man sich schon ungefähr vorstellen, wie der Schnellweg in diesem Bereich einmal aussehen wird. Die Reaktionen auf den Social-Media-Plattformen sind bisher eher zurückhaltend. Das dürfte auch damit zusammenhängen, dass die Fotos von der Pilotstrecke eine Erwartungshaltung erzeugt haben, die in dicht bebautem Gebiet einfach nicht zu erfüllen ist.

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Erst Radwege schaffen, dann dafür werben!

Das Imperium schlägt zurück. Die Stadt Dortmund versucht in einem langen Artikel in den Ruhrnachrichten die Verzögerungen beim Radverkehr zu erklären und kommt doch nicht aus der Defensive. Oliver Volmerich von den Ruhrnachrichten schreibt den Kommentar des Jahres dazu: „Erst Radwege schaffen, dann dafür werben!“ Er kritisiert, dass es kein Personal für den Radschnellweg, aber für Marketing und Radweg-PR beim Tiefbauamt gibt und findet: „Vielleicht sollte man erst einmal das Produkt schaffen, für das es sich zu werben lohnt. Denn die beste Werbung für den Radverkehr sind gute und sichere Radwege.“

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