Exklusiv: VeloCityRuhr besetzt Schlüsselstelle im Tiefbauamt Dortmund

 

Wenige Jahre nach der Gründung von VeloCityRuhr wird die erste Stelle für den Radverkehr im Ruhrgebiet mit einem Kern-Mitglied besetzt. Wir freuen uns, dass Fabian ab Mitte August als Technischer Angestellter in der Nahmobilitätsplanung der Stadt Dortmund anfängt. Sobald wir bestätigte Informationen zum weiteren Aufbau des Teams haben, werden wir hier berichten. Wir werden dann auch der Frage nachgehen, welche thematische Ausrichtung das neu aufgebaute Team haben wird, also z. B. welche Rolle Rad- und Fußverkehr spielen und ob die Konzeption und Einbindung in die Verwaltung geeignet ist, etwas deutlich zu verbessern. Aktuell scheint noch vieles im Werden zu sein, sodass es spannend bleibt.

Für VeloCityRuhr wird es auch dahingehend spannend, wie das wird, wenn einer von „Uns“ nun auf der anderen Seite sein wird. Da Fabian vieles bei VeloCityRuhr gemacht hat, was nicht auf die Arbeit der Stadt bezogen ist, wird er uns in dem Bereich sicherlich nicht verloren gehen. Er wird aber im Nahmobilitätsbeirat nicht mehr der kritische Verbandsvertreter sein können, sondern wird in Zukunft minimale Fortschritte als das große Ding verkaufen müssen, den Stillstand rechtfertigen und die Rückschritte klein reden müssen. Solange es keinen politischen Richtungswechsel gibt, wird er nicht das verkünden können, was er gerne würde. Dabei werden bisher interne Diskussionen sich verlagern zu Diskussionen mit der Verwaltung. Wie das werden wird, ist die große Frage für mich.

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung. Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund.

Ein Gedanke zu „Exklusiv: VeloCityRuhr besetzt Schlüsselstelle im Tiefbauamt Dortmund

  • 22.08.2017 um 20:03
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    Herzlichen Glückwunsch! Das freut mich erst einmal ganz persönlich für Fabian. Und in zweiter Linie für Dortmund, weil endlich mal einer von den „Guten“ dieser Stadt erhalten bleibt.

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