Kinder aufs Rad: 1. Kidical Mass Dortmund am 15. September

Eine Kidical Mass ist eine Cityradtour fĂŒr Kids auf FahrrĂ€dern, LaufrĂ€dern und im KinderanhĂ€nger und fĂŒr Erwachsene.

Endlich ist es auch in Dortmund so weit: Die erste Kidical Mass findet am 15. September statt. Wir treffen uns um 14 Uhr auf dem Friedensplatz, drehen eine Runde auf dem Wall und fahren dann zum Picknicken in den Westpark. Die Polizei passt auf, damit die Autos keine Dummheiten machen.

Warum machen wir das? Weil wir gerne Rad fahren. Und weil wir eine Stadt wollen, in der auch Kinder und Jugendliche sich sicher, selbststÀndig und frei bewegen können.

Weitere Infos gibt es unter Kidical Mass Dortmund. Schreibt man ĂŒbrigens mit einem d, also nicht Kiddical Mass Dortmund.

Es wĂ€re schön, wenn Ihr den Termin weiter verbreitet. Es gibt Bilddateien fĂŒr Social Media (eins, zwei) und einen Flyer zum Versenden und Selberausdrucken (bunt, schwarzweiß) . Wir, d.h. Aufbruch Fahrrad Dortmund, können Euch oder Eure Wunschorte gerne auch mit unseren gedruckten Flyern und Plakaten ausstatten. Meldet euch hierzu einfach unter peter-bike@web.de. Wir suchen noch Menschen, die am 15. September als Ordner helfen und solche, die in ihren Schulen und Kitas Flyer oder Plakate unterbringen können. Bitte meldet Euch!

Peter

Peter aus Dortmund schreibt mit der Absicht, auch von jenseits der Stadtgrenzen zu berichten. Interessiert sich fĂŒr Infrastruktur und die Frage, wie man des Rad als Verkehrsmittel fĂŒr die große Mehrheit attraktiv machen kann. Ist leider nicht in der Lage, mit Falschparkern auf Radverkehrsanlagen gelassen umzugehen. Per E-Mail erreichbar unter peter-bike, dann folgt das ĂŒbliche Zeichen fĂŒr E-Mails, und dann web.de.

5 Gedanken zu „Kinder aufs Rad: 1. Kidical Mass Dortmund am 15. September

  • 18.08.2019 um 12:10
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    Als Mama von drei Kindern unter zehn freue ich mich sehr, dass nun auch Fahrrad fahrende Familien eine Chance haben auf sich aufmerksam zu machen! Ohne Kinder ist Radfahren in Dortmund schon nicht immer entspannt, aber mit Kindern ist es ein Spießrutenlauf! Wir wohnen in SchĂŒren.
    Kinder sollen hier auf dem Gehweg fahren, der von Autos zugeparkt ist. Und selbst der Emscherradweg, eine tolle Idee, kostet Nerven. Er ist schlichtweg zu eng, um ihn mit Radfahrern, die dort Rennen fahren, FußgĂ€ngern und Hundehaltern plus Hund zu teilen. Ach, ich vergaß die Brombeerranken.
    Richtung Hörde teilt man sich entlang des Sees den RADWEG mit zahlreichen FußgĂ€ngern… auch nicht ungefĂ€hrlich!
    Da meine Nerven bald aufgebraucht sind und die Haare viel zu frĂŒh ergrauen, hoffe ich, dass sich schnell was Ă€ndert! Bis dahin setze ich aufs Lastenrad, auf das alle drei steigen können!

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    • 18.08.2019 um 13:24
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      Wenn schon Elterntaxi als Notlösung, dann ist ein Lastenrad wirklich der nettere Weg. :-)

      Das Ärgerliche an den Konflikten am Phönixse ist ja, dass die meisten davon bei besserer Planung viel weniger schlimm wĂ€ren. Ich fahr da oft den Umweg ĂŒber die Meinbergstraße, damit ich mich nicht die ganze Zeit Ă€rgern muss, aber mit Kindern ist das natĂŒrlich keine Lösung.

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  • 08.09.2019 um 10:32
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    Es kann doch nicht sein, dass ich unser Rad nirgend gescheit abstellen kann, zu wenig RadstĂ€nder, kaum ĂŒberdachte Abstellmöglichkeiten, Rad anschließen Fragezeichen. Wir haben uns fĂŒr ein kleines Lastenrad entschieden, damit wir es im Hausflur unterbekommen, Autofahrer machen sich solche Gedanken nicht. Wo sind die FahrradhĂ€uschen in denen wir unser Rad abstellen können oder zumindest ein Fahrradparkplatz. Der Platz geht vor allem fĂŒr die Autos drauf.

    Antwort
    • 08.09.2019 um 14:40
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      Ich hab neulich das Rad an einem kaputten MĂŒlleimer abgeschlossen, weil nichts anderes mehr ging. RĂŒckweg: Drei andere Verzweifelte hatten es nachgemacht, so dass wir zu viert am MĂŒlleimer hingen. Wunderbares Symbolfoto fĂŒr Fahrradparken in Dortmund, muss ich mal raussuchen.

      Aber es gibt Hoffnung.

      1. Innerhalb des Walls, wo die Auslastung der BĂŒgel heute meist bei mehreren hundert Prozent liegt, werden demnĂ€chst massenhaft neue BĂŒgel aufgestellt, und zwar nicht irgendwo, sondern jeweils nah am Ziel.
      2. Wenn es bei Dir nicht genug BĂŒgel im öffentlichen Raum gibt, schreib eine kurze Mail an tiefbauamt@stadtdo.de, am besten mit einem Vorschlag fĂŒr einen Standort (oder mehrere). Man kann auch vorschlagen, dafĂŒr ParkplĂ€tze wegfallen. zu lassen, wenn sonst kein Platz da ist. Am besten sind StandortvorschlĂ€ge unmittelbar vor Kreuzungen, EinmĂŒndungen und Einfahrten, weil dann durch das wegfallende Pkw-Parken auch die Sichtbeziehungen Fahrbahn-Gehweg (und ggf. Radweg) verbessert werden.
      3. Wenn Du weitere Interessenten findest, könnte man auch ĂŒber eins von diesen eckigen FahrradhĂ€uschen nachdenken. Der Abstellplatz wĂ€re nicht kostenlos, aber gĂŒnstig zu mieten, und Du mĂŒsstest die weiteren Interessenten selbst auftreiben. Wenn Du da Interesse hast, können wir den Kontakt herstellen: peter-bike@web.de

      FĂŒrs Lastenrad bringt das natĂŒrlich wenig, da ist ein schlankes oder faltbares Modell fĂŒr den Hausflur (evtl. mit Ring zum Anschließen in der Hauswand) manchmal die einfachste Lösung.

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