Viertes Ghost Bike in Dortmund aufgestellt

Heute wurde das vierte Ghost Bike in Dortmund aufgestellt, nachdem innerhalb eines Jahres der dritte Radfahrer in Dortmund an einer Ampelkreuzung von einem LKW erfasst wurde, als er die Kreuzung queren wollte. Bei den vorherigen Unfällen beschränkte die Dortmunder Verwaltung sich auf Albimaßnahmen und zog sich darauf zurück, dass es nach offiziellen Kriterien keine Unfallschwerpunkte sein. Aber es sind genau die tödlichen Unfälle, die zu erwarten waren und nun im Quartalsabstand passieren. Viele Kreuzungen in Dortmund sind genau so gestaltet. Inzwischen ist Dortmund die Stadt im Ruhrgebiet mit den meisten Ghost Bikes und dabei steht noch nicht mal an jedem Unfallort der letzten 1,5 Jahre eins, seit das erste aufgestellt wurde.

(Foto: Sandra Laker)

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er als Kooperationspartner von VeloCityRuhr über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung. Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund. Er ist per PGP-Schlüssel erreichbar (Testphase) über die E-Mail-Adresse norbert.paul@velocityruhr.net

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