Unsichtbar werdende Kinder

Nach und nach greife ich immer wieder mal grundsätzliche Probleme auf bei meinen sachdienlichen Hinweisen an die Straßenverkehrsbehörde der Stadt Dortmund. Ende letzten Jahres berichtete ich hier über Phantasiezeichen, die statt VZ 101-54 <Unzureichendes Lichtraumprofil> in Dortmund rumstehen.

Vielerorts wird vor den Betroffenen und nicht den Ursachen gewarnt mit VZ 136-10 <Kinder>. Das hat so auszusehen:

Auf der linken Straßenseite kann es zusätzlich gespiegelt aufgestellt werden (VZ 136-20).

Die alte Variante mit der klassischen Geschlechterrolle von der kleine Geschwister betreuenden großen Schwester ist nicht nur in der Hinsicht von früher. Vielerorts steht es in einem dem Alter entsprechenden Zustand und bedarf damit aus technischer Sicht einer sofortigen Auswechslung, wie hier in der Oberen Brinkstraße. So werden die Kinder nach und nach unsichtbar.

(Foto: Norbert Paul)
(Foto: Norbert Paul)

In Asseln steht so ein Fall Am Hagedorn, …

(Foto: Norbert Paul)

… ein anderer in der Asselburger Straße …

(Foto: Norbert Paul)

… und ein weiteres Exemplar an der Aplerbecker Straße.

(Foto: Norbert Paul)

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er als Kooperationspartner von VeloCityRuhr über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung. Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund. Er ist per PGP-Schlüssel erreichbar (Testphase) über die E-Mail-Adresse norbert.paul@velocityruhr.net

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