Umleitung Emscherradweg in Dortmund-Deusen [aktualisiert]

Aktualisierung vom 7.4.2018: Der Bau des Emscherkanals und die naturnĂ€here Umgestaltung der Emscher fĂŒhrt immer wieder zu grĂ¶ĂŸeren Baustellen und Sperrungen des Emscherwegs. Wie im Ruhrgebiet ĂŒblich, ist die QualitĂ€t der Beschilderung von Umleitungen fĂŒr den Radverkehr GlĂŒckssache, meist fehlt sie ganz oder ist unbrauchbar. Wer stressfrei und ohne nach Schildern zu suchen einfach nur eine Radtour im GrĂŒnen machen möchte, sollte dem Emscherweg erst nach Abschluss der Bauarbeiten (frĂŒhestens 2020, wahrscheinlich spĂ€ter) befahren. Wer aber eine kleine Portion Abenteuerlust und ein NavigationsgerĂ€t oder Google Maps mitbringt (oder nach Karte oder dem Stand der Sonne navigieren kann), hat bis mindestens 2020 die Möglichkeit, noch einmal die alte Emscher als Abwasserkanal zu sehen und die Umwandlung in einen Fluss (und den enormen Aufwand, der damit verbunden ist) hautnah mitzuerleben.
Im Bereich Deusen ist (wie am 27.05.2017 beschrieben) der sĂŒdliche Teil weiterhin (Stand 7.4.2018) frei, der nördliche Teil zwischen Bahnlinie im SĂŒden und Ellinghauser Straße im Norden ist gesperrt. Eine Umleitung ist nicht beschildert, eine Karte der Umleitung gibt es hier.

Aktualisierung vom 27.05.2017: Die sĂŒdliche HĂ€lfte des gesperrten Bereichs ist mittlerweile frei. Die alten Umleitungsschilder wurden entfernt, neue hielt man nicht fĂŒr erforderlich, so dass dort nun zahlreiche Radfahrer mit ratlosem Gesicht umherirren. Wer die alte Umleitung noch kennt, sollte sie weiter nutzen. Wer sie nicht kennt, findet sie auf der Karte unten. Wer lieber wenig Autoverkehr und eine möglichst kurze Umleitung will, und dafĂŒr schlechtere OberflĂ€chen akzeptiert, fĂ€hrt so.

Der Emscherradweg ist in Dortmund-Deusen auf einem lĂ€ngeren Abschnitt (ca. 3 km) bereits seit etlichen Wochen gesperrt. Der Weg dient hauptsĂ€chlich dem Freizeitverkehr (Emscherradweg und fĂŒr ein TeilstĂŒck auch Emscherparkradweg) und ist wegen seiner wassergebundenen Decke nur sehr bedingt alltagstauglich. Er ist aber wegen seiner eigenstĂ€ndigen, ampel- und weitgehend kreuzungsfreien FĂŒhrung trotzdem eine sehr schnelle (und oft sehr dreckige) Alternative fĂŒr den Alltagsverkehr zwischen der westlichen Innenstadt und Mengede.

Nach Startschwierigkeiten ist die Umleitung ĂŒber Lindbergh-, Deusener- und Ellinghauser Straße mittlerweile sehr ordentlich beschildert.

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Sperrung Emscherradweg Deusen Sommer 2016: 51.549858, 7.427359

Leider gilt das Lob nur fĂŒr die QualitĂ€t der Umleitungsbeschilderung, nicht aber fĂŒr die QualitĂ€t der Infrastruktur und der Baustellen auf der Strecke. Besonders der Abschnitt auf der Deusener Straße bietet auf nur zwei Kilometern tiefe Einblicke in den ganz alltĂ€glichen Wahnsinn der Radinfrastruktur und des Baustellenmanagements in Dortmund, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Besonders, weil es sich nicht nur um Altlasten aus einem lĂ€ngst vergangenen Jahrhundert handelt, sondern weil auch ganz neu geschaffene oder erst kĂŒrzlich verschlimmbesserte Problemstellen zu sehen sind.

Sperrung Richtung Norden, rechts Umleitungsschild. Wie ein schneller Leser ganz richtig anmerkt, fehlen hier die Warnleuchten (mindestens fĂŒnf rote Dauerleuchten wegen Vollsperrung einer VerkehrsflĂ€che, Richtlinien fĂŒr die Sicherung von Arbeitsstellen, A, Punkt 3.2.2, Abs. 1). Das Problem ist allerdings eher theoretischer Natur, denn die Sichtbarkeit der Absperrung ist sehr gut. (Foto: Peter Maier)
Sperrung Richtung Norden, rechts Umleitungsschild. Wie ein schneller Leser ganz richtig anmerkt, fehlen hier die Warnleuchten (mindestens fĂŒnf rote Dauerleuchten wegen Vollsperrung einer VerkehrsflĂ€che, Richtlinien fĂŒr die Sicherung von Arbeitsstellen, A, Punkt 3.2.2, Abs. 1). Das Problem ist allerdings eher theoretischer Natur, denn die Sichtbarkeit der Absperrung ist sehr gut. (Foto: Peter Maier)
Blick zurĂŒck: Umleitungsschild Emscherparkradweg. (Foto: Peter Maier)
Blick zurĂŒck: Umleitungsschild Emscherparkradweg. (Foto: Peter Maier)
Lindberghstraße Richtung Kreuzung Deusener Straße, ab hier Gehwegnutzungspflicht aufgehoben. In Gegenrichtung hĂ€lt die Stadt an 15 Metern Benutzungspflicht bis zum Radfahrstreifen fest, obwohl die Breite nicht ausreicht und auf 15 Metern zwei ungeeignete Überleitungen (90-Grad-Knick und Bordsteinkante) und ein Laternenmast zu bewĂ€ltigen sind. (Foto: Peter Maier)
Lindberghstraße Richtung Kreuzung Deusener Straße, ab hier Gehwegnutzungspflicht aufgehoben. In Gegenrichtung hĂ€lt die Stadt an 15 Metern Benutzungspflicht bis zum Beginn des Radfahrstreifens (ganz links im Bild) fest, obwohl die Breite nicht ausreicht und auf 15 Metern zwei ungeeignete Überleitungen (90-Grad-Knick und Bordsteinkante) und ein Laternenmast zu bewĂ€ltigen sind. (Foto: Peter Maier)
Umleitung nach links in die Deusener Straße ordentlich beschildert. (Foto: Peter Maier)
Umleitung nach links in die Deusener Straße ordentlich beschildert. (Foto: Peter Maier)
Deusener Straße: Das geht besser. (Foto: Peter Maier)
Deusener Straße: Das geht besser. (Foto: Peter Maier)
Deusener Straße, Blick zurĂŒck. Gut gemeint ist das Gegenteil von gut: Schmaler Bypass mit starker Verschwenkung und schlechter OberflĂ€che, nur in Schrittgeschwindigkeit zu befahren. Wer völlig legal den Bypass dankend ablehnt, wird gefĂ€hrdet, weil die Markierung eine Benutzungspflicht suggeriert und so das Verhalten des Radlers fĂŒr unaufmerksamen nachfolgenden Verkehr ĂŒberraschend sein kann. (Foto: Peter Maier)
Deusener Straße, Blick zurĂŒck. Gut gemeint ist das Gegenteil von gut: Schmaler Bypass mit starker Verschwenkung und schlechter OberflĂ€che, nur in Schrittgeschwindigkeit zu befahren. Wer völlig legal den Bypass dankend ablehnt, wird gefĂ€hrdet, weil die Markierung eine Benutzungspflicht suggeriert und so das Verhalten des Radlers fĂŒr unaufmerksamen nachfolgenden Verkehr ĂŒberraschend sein kann. (Foto: Peter Maier)
Die Stadt ist von der QualitĂ€t ihres Schutzstreifens selbst nicht ganz ĂŒberzeugt: Ab hier darf nicht mehr er, sondern nur noch der Gehweg benutzt werden. Oder verstehe ich das etwa falsch? Soll hier in Analogie zu Zeichen 101 ("Ein Zusatzzeichen kann die Gefahr nĂ€her bezeichnen") mit einem originellen runden Zusatzzeichen vor den Gefahren gewarnt werden, die fĂŒr Kinder von gemeinsamen Geh- und Radwegen mit der in Dortmund ĂŒblichen QualitĂ€t ausgeht? In diesem Fall wĂ€re Standort des Schildes allerdings ungeschickt gewĂ€hlt, denn an anderen Stellen in Dortmund wĂ€re diese Warnung viel wichtiger. (Foto: Peter Maier)
Die Stadt ist von der QualitĂ€t ihres Schutzstreifens selbst nicht ganz ĂŒberzeugt: Ab hier darf nicht mehr er, sondern nur noch der Gehweg benutzt werden. Oder verstehe ich das etwa falsch? Soll hier in Analogie zu Zeichen 101 („Ein Zusatzzeichen kann die Gefahr nĂ€her bezeichnen“) mit einem originellen runden Zusatzzeichen vor den Gefahren gewarnt werden, die fĂŒr Kinder von gemeinsamen Geh- und Radwegen mit der in Dortmund ĂŒblichen QualitĂ€t ausgeht? In diesem Fall wĂ€re Standort des Schildes allerdings ungeschickt gewĂ€hlt, denn an anderen Stellen in Dortmund wĂ€re diese Warnung viel wichtiger. (Foto: Peter Maier)
Das ist neu. Und das ist fĂŒrchterlich. (Foto: Peter Maier)
Das ist neu. Und das ist fĂŒrchterlich. (Foto: Peter Maier)
Eine besondere SpezialitÀt aus Dortmund: Halbseitiges Parken auf dem Radfahrstreifen angeordnet. (Foto: Peter Maier)
Eine besondere SpezialitÀt aus Dortmund: Halbseitiges Parken auf dem Radfahrstreifen angeordnet. (Foto: Peter Maier)
Selbst an die Mountainbiker wurde gedacht: Kraterlandschaft. (Foto: Peter Maier)
Selbst an die Mountainbiker wurde gedacht: Kraterlandschaft. (Foto: Peter Maier)
Weils so schön war, gleich nochmal: Halbseitiges Parken auf dem Radfahrstreifen angeordnet. Die Markierung legt nahe, der Radler mĂŒsse auf den linksseitigen, freigegebenen Gehweg wechseln. Wer völlig legal die Fahrbahn wĂ€hlt, hat keine legale Möglichkeit, das zu tun, ohne anzuhalten. (Foto: Peter Maier)
Weils so schön war, gleich nochmal: Halbseitiges Parken auf dem Radfahrstreifen angeordnet. Die Markierung legt nahe, der Radler mĂŒsse auf den linksseitigen, freigegebenen Gehweg wechseln. Wer völlig legal die Fahrbahn wĂ€hlt, hat keine legale Möglichkeit, das zu tun, ohne anzuhalten. (Foto: Peter Maier)
Vorbildlich abgesicherte Baustelle bei Zweirichtungsverkehr. (Foto: Peter Maier)
Vorbildlich abgesicherte Baustelle bei Zweirichtungsverkehr. (Foto: Peter Maier)
Ja, klar. (Foto: Peter Maier)
Ja, klar. (Foto: Peter Maier)
Blick zurĂŒck. Der Asphalt ist auf Höhe der BaustellenfĂŒĂŸe tief eingeschnitten. Wer da hinein gerĂ€t, fliegt. (Foto: Peter Maier)
Blick zurĂŒck. Der Asphalt ist auf Höhe der BaustellenfĂŒĂŸe tief eingeschnitten. Wer da hinein gerĂ€t, fliegt. (Foto: Peter Maier)
Hindernis ragt ĂŒber Absperrung hinaus, Zweirichtungsverkehr bei Dunkelheit? Immerhin ist noch Platz zum Parken. In Gegenrichtung gilt natĂŒrlich Benutzungspflicht. (Foto: Peter Maier)
Hindernis ragt ĂŒber Absperrung hinaus, Zweirichtungsverkehr bei Dunkelheit? Immerhin ist noch Platz zum Parken. In Gegenrichtung gilt natĂŒrlich Benutzungspflicht. (Foto: Peter Maier)
Benutzungspflicht ohne Hinweis auf Gegenverkehr. SorgfĂ€ltig gepflegte Radwegweisung fĂŒr das Hauptnetz NRW. (Foto: Peter Maier)
Benutzungspflicht ohne Hinweis auf Gegenverkehr. SorgfĂ€ltig gepflegte Radwegweisung fĂŒr das Hauptnetz NRW. (Foto: Peter Maier)
Sperrung des Gehwegs Richtung SĂŒden. Über das Schicksal des Radwegs ist nichts bekannt. Wie auf der SĂŒdseite fehlen hier die Warnleuchten. ZusĂ€tzlich fehlt auch noch die Absperrschranke (Richtlinien fĂŒr die Sicherung von Arbeitsstellen, A, Punkt 3.1.1), die auf der SĂŒdseite vorhanden ist, so dass die Sichtbarkeit der Absperrung nicht gut ist. (Foto: Peter Maier)
Sperrung des Gehwegs Richtung SĂŒden. Über das Schicksal des Radwegs ist nichts bekannt. Wie auf der SĂŒdseite fehlen hier die Warnleuchten. ZusĂ€tzlich fehlt auch noch die Absperrschranke (Richtlinien fĂŒr die Sicherung von Arbeitsstellen, A, Punkt 3.1.1), die auf der SĂŒdseite vorhanden ist, so dass die Sichtbarkeit der Absperrung nicht gut ist. (Foto: Peter Maier)

Peter

Peter aus Dortmund schreibt mit der Absicht, auch von jenseits der Stadtgrenzen zu berichten. Interessiert sich fĂŒr Infrastruktur und die Frage, wie man des Rad als Verkehrsmittel fĂŒr die große Mehrheit attraktiv machen kann. Ist leider nicht in der Lage, mit Falschparkern auf Radverkehrsanlagen gelassen umzugehen. Per E-Mail erreichbar unter peter-bike, dann folgt das ĂŒbliche Zeichen fĂŒr E-Mails, und dann web.de.

17 Gedanken zu „Umleitung Emscherradweg in Dortmund-Deusen [aktualisiert]

  • 21.07.2016 um 11:21
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    Wie ein schneller Leser ganz richtig anmerkt, fehlen hier die Warnleuchten (mindestens fĂŒnf rote Dauerleuchten wegen Vollsperrung einer VerkehrsflĂ€che

    Ich meine, ein Teil der Fachwelt vertritt die Ansicht, bei selbststĂ€ndig gefĂŒhrten Geh- und Radwegen wĂ€ren mindestens 3 gelbe Warnleuchten zu verwenden.

    denn die Sichtbarkeit der Absperrung ist sehr gut.

    Auch im Dunkeln?

    Die Stadt ist von der QualitĂ€t ihres Schutzstreifens selbst nicht ganz ĂŒberzeugt: Ab hier darf nicht mehr er, sondern nur noch der Gehweg benutzt werden.

    Ich wĂŒrde die Benutzungspflicht durch VZ 240 als bindend verstehen … Das ist wieder eine hemdsĂ€rmliche Lösung aus „Wir wollen es allen gerecht machen“ oder es ist schlicht was schief gelaufen.

    Eine besondere SpezialitÀt aus Dortmund: Halbseitiges Parken auf dem Radfahrstreifen angeordnet.

    Beim Verkehrsversuch an der Faßstraße gibt es VZ 286 EingeschrĂ€nktes Halteverbot, dass die Verwaltung nicht aufheben will wĂ€hrend des Verkehrsversuchs.

    Wer völlig legal die Fahrbahn wÀhlt, hat keine legale Möglichkeit, das zu tun, ohne anzuhalten.

    Wieso?

    Antwort
    • 21.07.2016 um 14:05
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      Ich meine, ein Teil der Fachwelt vertritt die Ansicht, bei selbststĂ€ndig gefĂŒhrten Geh- und Radwegen wĂ€ren mindestens 3 gelbe Warnleuchten zu verwenden.

      Das kann sein, ich kenne die Diskussion nicht. Es wĂ€re ja nicht völlig ĂŒberraschend, wenn man hier („VerkehrsflĂ€che“) wieder einmal gedanklich „fĂŒr den richtigen Verkehr“ ergĂ€nzen mĂŒsste.

      Auch im Dunkeln?

      Die Stelle ist gut beleuchtet. Auf dem ersten und zweiten Bild sind die Laternen zu sehen. Ich sehe in praktischer Hinsicht kein echtes Problem.

      Ich wĂŒrde die Benutzungspflicht durch VZ 240 als bindend verstehen

      Absolut. Da ist einfach was schief gelaufen.

      Wer völlig legal die Fahrbahn wÀhlt, hat keine legale Möglichkeit, das zu tun, ohne anzuhalten.

      OK, möglich, aber völlig unnötig stark erschwert.

      Beim Verkehrsversuch an der Faßstraße gibt es VZ 286 EingeschrĂ€nktes Halteverbot, dass die Verwaltung nicht aufheben will wĂ€hrend des Verkehrsversuchs.

      Du meinst diese Stelle (Stand 22.6., man beachte auch die doppelte Benutzungspflicht von Streifen und Seitenraum. Gut zu wissen, dass der Versuch wissenschaftlich begleitet wird).

      Das Problem gibts hĂ€ufiger in Dortmund (Saarlandstraße, Ernst-Mehlich-Straße). Da bei den Radfahrstreifen (die als solche durch Piktogramme zu erkennen sind und auch im Radwegkataster als Radfahrstreifen gefĂŒhrt werden) teilweise Zeichen 237 fehlt, war mein Plan, erst still und leise die Z. 237 nachrĂŒsten zu lassen und erst dann im nĂ€chten Jahr die Halteerlaubnis anzugehen, damit niemand sagen kann, das sei ja nur ein Seitenstreifen. Unsinnig ist die Beschilderung in jedem Fall. Wenn nichts anderes angegeben, bezieht sich Z. 286 nicht auf Gehweg oder Radfahrstreifen, sondern auf die Fahrbahn. Dort ist aber das Halten verboten (Z. 295: „Wer ein Fahrzeug fĂŒhrt, darf links von der durchgehenden Fahrbahnbegrenzungslinie nicht halten, wenn rechts ein Seitenstreifen oder Sonderweg vorhanden ist“). Wie begrĂŒndet die Verwaltung denn ihre Weigerung, Z. 286 zu entfernen?

      Saarland-Ruhr:

      Mehlich:

      Knappenberg:

      Saarland:

      Antwort
      • 21.07.2016 um 15:46
        Permalink

        Ich hatte ein wenig weiter vorher das VZ gesehen:

        Ich hatte an der Stelle auf deinem Bild bemĂ€ngelt, dass das VZ 237 nicht ĂŒber dem Schutzstreifen ist an einem Arm, sondern mitten auf dem roten Gehweg, was bei den Leuten den Eindruck erwecken könnte, direkt auf dem Radweg stĂ€nde ein Schild. VZ 241 hatte ich gar nicht gesehen.

        Antwort
        • 21.07.2016 um 20:22
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          Haben sie denn was zur Aufhebung der Halteerlaubnis gesagt?

          Antwort
          • 21.07.2016 um 21:08
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            Ja, dass ich Recht habe, es aber kein Problem sei, man die Anregungen wÀhrend des Versuches sammle und spÀter auswerte.

            Antwort
            • 21.07.2016 um 22:05
              Permalink

              Dass du Recht hast, lĂ€sst mich hoffen. Ich hatte befĂŒrchtet, dass Parkinteressen des Einzelhandels immer Vorrang haben. Daher auch mein vielleicht viel zu kompliziert gedachter Ansatz, zunĂ€chst Z. 237 nachzurĂŒsten, wo nötig.

              Antwort
              • 21.07.2016 um 22:21
                Permalink

                Straßen sind etwas komplexes, da ist es leider unvermeidlich, dass man auch mal was ĂŒbersieht. Probiere es doch mal mit einer Stelle aus, wie sie reagieren.

                Antwort
                • 21.07.2016 um 22:34
                  Permalink

                  Gute Idee, ich denk wirklich viel zu kompliziert!

                  Antwort
  • 21.07.2016 um 15:33
    Permalink

    Die Überleitung den Schutzstreifens ĂŒber den Gehweg ist ja der Wahnsinn. Hab ich auch noch nicht gesehen. Da musst du aber was gegen unternehmen! Ist auf dem Bild denn fĂŒr die PKW auch Gehwegparken angeordnet?
    Ist der „Radfahrstreifen“ auf dem Bild darunter denn mit Zeichen 237 versehen. Ansonsten ist es ja nur ein Seitenstreifen ;) .
    Und das mit den fehlenden Hinweisen auf einen Zweirichtungsradweg kenne ich auch nur zu GenĂŒge. Immer wieder interessant wenn entgegenkommenden Radler oberlehrerhaft nur wenig oder keinen Platz machen, da sie davon ausgehen, man fahre auf der falschen Seite. Naja, kann man ihnen ja auch nicht wirklich vorwerfen, aber eigentlich sollte doch eine Radwegbreite von 2m! ein Indiz sein ;) .

    Antwort
    • 21.07.2016 um 15:55
      Permalink

      Da musst du aber was gegen unternehmen! Ist auf dem Bild denn fĂŒr die PKW auch Gehwegparken angeordnet?

      Das ist in Dortmund nicht nur generell erlaubt, sondern explizit erwĂŒnscht. Satzung der Stadt Dortmund ĂŒber ein dem Wohnsitz angemessenes Verhalten der Einwohner § 2 Nutzung eines privaten PKW sagt:

      (1) Der private Besitz von mindestens einem PKW ist fĂŒr jeden Einwohner ĂŒber 18 Jahre Pflicht. Ausnahmegenehmigungen sind ĂŒber die BĂŒrgerdienste zu beantragen.
      (2) Der private PKW muss möglichst im öffentlichen Raum abgestellt werden. DafĂŒr stellte die Stadt kostenlose ParkflĂ€chen (s. g. BĂŒrgersteige oder Radwege) bereit. Das Benutzen der kostenlose ParkflĂ€chen fĂŒr andere Zwecke ist nicht gestattet.
      (3) Behinderungen des Fuß- und Radverkehrs sind soweit möglich zu realisieren. Bereits der Versuch, dies nicht zu tun, ist strafbar.
      (4) VerstĂ¶ĂŸe im Sinne der AbsĂ€tze 1 bis 3 werden mit Bußgeldern von mindestens 1.000 € bestraft.

      Antwort
    • 21.07.2016 um 20:26
      Permalink

      Ist auf dem Bild denn fĂŒr die PKW auch Gehwegparken angeordnet?

      Ich bin nicht ganz sicher, das beginnt wohl erst, wenn der Gehweg schmal wird. An breiten Stellen muss man wohl nicht extra verdeutlichen, dass Gehwege zum Parken da sind. ;-)

      Ist der „Radfahrstreifen“ auf dem Bild darunter denn mit Zeichen 237 versehen.

      Ja, man sieht auf dem Bild mit dem Bypass die beiden blauen Schilder in der Ferne. Genau genommen ist da zunĂ€chst ein StĂŒck des in der Fachwelt bisher nur aus Pilotprojekten bekannten“benutzungspflichtigen Schutzstreifens“ (Artikel folgt) beschildert, aber in diesem Fall ist das nicht dramatisch, denn der Radfahrstreifen beginnt 20m danach. Ich bin ja gar nicht so ;-)

      Antwort
      • 21.07.2016 um 21:18
        Permalink

        Auf dem Boden sieht man entfernte Markierung und im Rahmen des Kostenbewusstseins wurde der Pfosten halt weiter verwendet. Wir wollen ja nicht pĂ€pstlicher sein als der Papst (Warum sagt man nicht „Wie wollen nicht autofixierter sein als Dortmund“?) …

        Antwort
  • 15.08.2016 um 9:49
    Permalink

    Gestern Nachmittag habe ich die Stadt angeschrieben wegen des Schildes neben dem Schutzstreifen und heute Morgen wurde die zeitnahe Entfernung angeordnet.

    Antwort
  • 07.04.2018 um 15:56
    Permalink

    Emscher-Radweg
    Vor zwei Jahren wollte ich auf dem Emscher-Radweg von Dorstfeld bis Henrichenburg radeln und dann auf dem Ems-Kanalweg zurĂŒck. Leider mußte ich damals das Vorhaben wegen der Baustellen abbrechen. Jetzt, nach zwei Jahren, habe ich einen neuen Versuch gestartet. Auch bin tatsĂ€chlich bis Henrichenburg gekommen, wenn auch nicht immer legal. Baustellen gibt es immer noch einige, vor allen Dingen ausnahmslos alle ohne vorherigen Hinweis und ohne Umleitung. Das weißrote Fahrradweg-Hinweisschild zeigt direkt auf den Bauzaun, das ist nicht lustig. Irgendwie habe ich mich ĂŒber viele Straßen nach dem Stand der Sonne durchgewurstelt. Man sollte im Internet deutlich machen, daß der Emscher-Radweg nur in Fragmenten existiert und nicht durchgehend befahrbar ist.

    Antwort
    • 07.04.2018 um 22:43
      Permalink

      Danke fĂŒr den Hinweis, ich habe jetzt ganz oben im Artikel nochmal darauf hingewiesen, dass es nur mit Abenteuerlust geht, solange die Emscher Großbaustelle ist. Die grottenschlechte oder fehlende Beschilderung ist Ă€rgerlich, aber das kennen wir ja nicht anders aus dem Ruhrgebiet.

      Ich finde aber, dass der Emscherradweg trotz der (völlig unnötigen) Probleme sehr interessant ist. Im GrĂŒnen fahren kann man immer, aber an der Emscher kann man gerade eine enorme VerĂ€nderung live miterleben. Was jahrzehntelang Problemzone und Meideraum war, wird langsam zum Pluspunkt des nördlichen Ruhrgebiets.
      In fĂŒnfzehn Jahren, wenn lĂ€ngst alles fertig ist, kann sich wahrscheinlich kaum noch jemand vorstellen, dass es jemals anders war. Jetzt hat man eine der letzten Gelegenheiten, den alten Zustand zu sehen und die VerĂ€nderung zu beobachten.

      Antwort

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