Besuch im Land der „fahrradfreundlichen Städte“: Essen, Mülheim und Bergisches Land

Stefan Warda von hamburgize.com hat einen Blick von außen auf einige fahrradfreundliche Städte in NRW geworfen und seine Beobachtungen in einem lesenswerten Artikel zusammengefasst. Interessant sind neben den schaurigen Fotos von der Duisburger Straße im fahrradfreundlichen Mülheim die Anmerkungen zur unklaren rechtlichen Situation an den Verknüpfungspunkten des Radschnellwegs Ruhr mit dem übrigen Wegenetz („Auffahrten“). Da gibt es tatsächlich noch Verbesserungsbedarf: Auch wenn man darüber streiten kann, ob die unbeschilderten Abschnitte1 derzeit wirklich als Gehwege aufgefasst werden müssen, auf denen Radfahrer absteigen müssen – klar erkennbar ist die Vorfahrt/Vorrangsituation derzeit nicht. Dieses Problem betrifft nicht nur das Verhältnis zwischen Radfahrern und Fußgängern, sondern auch zwischen Radfahrern und Radfahrern.

Auch hier zeigen die im Radverkehr erfolgreichen Länder, wie es geht: Im Artikel von Stefan Warda sind Fotos aus Kopenhagen zu sehen, an denen die Vorfahrt/Vorrangsituation an solchen Verknüpfungspunkten sehr viel klarer geregelt ist.

Peter Maier

Peter Maier aus Dortmund, schreibt unter Pseudonym und mit der Absicht, auch von jenseits der Stadtgrenzen zu berichten. Interessiert sich für Infrastruktur und die Frage, wie man des Rad als Verkehrsmittel für die große Mehrheit attraktiv machen kann. Ist leider nicht in der Lage, mit Falschparkern auf Radverkehrsanlagen gelassen umzugehen.

2 Gedanken zu „Besuch im Land der „fahrradfreundlichen Städte“: Essen, Mülheim und Bergisches Land

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