Pop-Up-Radfahrstreifen im Verkehrsausschuss abgelehnt

Der Verkehrsausschuss hat entschieden: Keine Pop-Up-Radfahrstreifen auf dem Heiligen Weg, also wird es auch in Zukunft Überholvorgänge geben, bei denen der Abstand von 1,5 m weit unterschritten wird. (Foto: Adrian Pietsch)

Keine Überraschung: Der Antrag zu Pop-up Radfahrstreifen wurde gestern im Dortmunder Verkehrsausschuss abgelehnt. Dass die SPD ihrem Oberbürgermeister in den Rücken fällt, war ja nicht zu erwarten, und dass die CDU Pop-Up-Radfahrstreifen plötzlich toll findet, auch nicht. Es gab als Gegenantrag der SPD einen Prüfauftrag an die Verwaltung, der angenommen wurde, von den die Grünen aber als Zeitschinderei abgelehnt wurde. Mal sehen, was daraus wird, denn immerhin betreffen die in unserem Brief angesprochenen Punkte 1 (bessere Führung von Rad- und Fußverkehr an Baustellen) und 3 (temporäre Radfahrstreifen als Verkehrsversuche, um dauerhafte Lösungen zu testen) Fragen, die langfristig viel wichtiger sind als die Frage, ob jetzt auf drei Straßen für sechs Wochen ein paar Plastikpömpel stehen.

Auf schmalen Streifen wie auf dem Heiligen Weg wird der vorgeschriebene Überholabstand von 1,5 m oft grob unterschritten… (Foto: Adrian Pietsch)
… da helfen auch protestieren… (Foto: Adrian Pietsch)
… und erklären nicht viel. (Foto: Adrian Pietsch)
Dabei könnte es so einfach sein. (Video: Adrian Pietsch)

Peter

Peter aus Dortmund schreibt mit der Absicht, auch von jenseits der Stadtgrenzen zu berichten. Interessiert sich für Infrastruktur und die Frage, wie man des Rad als Verkehrsmittel für die große Mehrheit attraktiv machen kann. Ist leider nicht in der Lage, mit Falschparkern auf Radverkehrsanlagen gelassen umzugehen. Per E-Mail erreichbar unter peter-bike, dann folgt das übliche Zeichen für E-Mails, und dann web.de.