Ride of Silence Dortmund 2018

(Foto: Fabian Menke)

Das Wetter war vormittags noch perfekt, eine Stunde vorher musste man eine Absage in Betracht ziehen, so stark gewitterte und regnete es. Am Ende waren es etwa 25 Teilnehmer*innen die von 12 Polizisten begleitet wurden. Auch von der Radstaffel waren zwei Leute da, aber die sind dann wieder abgedreht.  Der zweit kleinste deutsche Ride of Silence war vermutlich auch so der am besten gesicherste Ride of Silence. Alles weitere findet man in einer Pressemitteilung von uns und einem ausführlichen Bericht von Angelika Steger. Im Vorfeld gab es einige Medienanfragen, nur die Dortmunder Ruhr Nachrichten haben diesmal gar nicht berichtet.

Die EU will in Zukunft Abbiegeassistenten vorschreiben, berichtet der ADFC Bundesverband, der darauf verweist, dass die Zahl der  durch abbiegende LKW getöteten Radfahrer seit einigen Jahren stetig ansteigt. Er verweist auf die Unfallforschung der Versicherer (UDV), die erwartet, dass 60 Prozent der schweren Unfälle durch abbiegende LKW durch Abbiegeassistenten verhindert werden könnten. In Augsburg nahm die Stadt den Ride of Silence zum Anlass, als Vorbild voranzugehen und städtische LKW mit Abbiegeassistenten nachzurüsten. Bei der Stadt Dortmund war nicht in Erfahrung zu bringen, ob sie ähnliches plant.

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung. Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund. Er ist per PGP-Schlüssel erreichbar (Testphase) über die E-Mail-Adresse norbert.paul@velocityruhr.net

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