Ausbau eines Betriebsweges am Dortmund-Ems-Kanal

Spätestens 2015 kündigte die Stadtverwaltung an, den Betriebsweg am Kanal auszubauen. Anfang 2017 wurde der Ausbau für 2017 ff. angekündigt. Für dieses Jahr steht der Ausbau dann im Haushalt. Da die Stadt in den ersten beiden Monaten bereits die Sanierung eines Stücks des Hundeweges und die Sanierung des Bananenradweges auf den Weg gebracht hat, habe ich die Hoffnung, dass die Verwaltung dann auch diesen Ausbau auf den Weg bringt.

In einem Leserbrief an die Ruhr-Nachrichten schrieb eine Radfahrerin im Juli 2017 zum Ausbau:

Am Kanal radfahren ist Tristesse pur. Ok, wer es mag … Will die Stadt was für ihr Image tun, gibt es genug Baustellen. Der Radweg entlang der B1 – also ein Weg der Städte verbindet und somit für weniger Autos auf Straßen sorgt – dieser ist (außer an der Schnettkerbrücke) in einem desolaten Zustand. Erstmal notwendige Dinge tun.

Wie sehr ihr das? Bringt der Ausbau was?

 

 

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung. Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund. Er ist per PGP-Schlüssel erreichbar (Testphase) über die E-Mail-Adresse norbert.paul@velocityruhr.net

5 Gedanken zu „Ausbau eines Betriebsweges am Dortmund-Ems-Kanal

  • 01.03.2018 um 20:25
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    Mahlzeit,

    persönlich hätte ich nichts dagegen wenn der Kanalweg gut ausgebaut werden würde, da ich diesen dann auch gerne nutzen würde.
    Aber ich muss der Meinung im Leserbrief auch recht geben, es wäre nicht schlecht viele der Radwege erstmal auf zu arbeiten.
    Der Angesprochene Radweg an der B1 ist wirklich eine Zumutung, gerade das Stück zwischen den Westfalenhallen und der B54.

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    • 02.03.2018 um 21:33
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      B54 finde ich viel schlimmer als B1 von den Gefahren.

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  • 02.03.2018 um 9:10
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    Soweit mir bekannt, kommen die Mittel für den Kanalwege vom Bund und die Stadt darf planen. Mal was verrücktes: Warum nicht beide Wege angehen? Der Kanalweg sowie der Kanal sind im Sommer sehr gut besucht. Die angesprochene Tristesse kann ich nun auch nicht nachvollziehen.

    Antwort
    • 02.03.2018 um 9:58
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      Mahlzeit,

      klar, wenn die Gelder für den Kanalweg von anderer Stelle kommen, dann kann/sollte man solche Unterfangen parallel laufen lassen.

      Antwort
  • 02.03.2018 um 13:07
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    Solange es in Dortmund ist, wie es ist, kann man eine schnelle und gut ausgebaute Verbindung in Richtung Münsterland doch nur begrüßen.

    Antwort

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