Neues Totschlagargument in Dortmund

Wenn der Verwaltung und/oder Politik nichts einfällt, dann muss irgendein Totschlagargument her, um einen Vorschlag zur Verbesserung des Rad- und Fußverkehrs abzulehnen. Ein neues, besonders nebulöses Totschlagargument hat nun die Dortmunder Fachverwaltung (vermutlich Tiefbauamt) entwickelt (s. Drucksache Nr. 09771-17-E8):

Der Anschluss eines öffentlichen Weges an die Straße An der Goymark würde zu einer unübersichtlichen Verkehrssituation führen, welche mit nicht abschätzbaren Gefahren für die Fußgänger verbunden wäre.

Entweder gibt es erkennbare Gefahren oder nicht. Aber einfach mal annehmen, dass es schon welche geben wird …

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung. Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund. Er ist per PGP-Schlüssel erreichbar (Testphase) über die E-Mail-Adresse norbert.paul@velocityruhr.net

3 Gedanken zu „Neues Totschlagargument in Dortmund

  • 03.03.2018 um 22:25
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    Und sich dann im Geiste selber auf die Schulter klopfen mit dem Gedanken „Wieder was gutes für die Fußgänger gemacht… vor bösen eventuellen Gefahren gerettet…Held des Tages“

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    • 04.03.2018 um 1:06
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      … und sie laufen trotzdem weiter über den Trampelpfad.

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      • 04.03.2018 um 7:52
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        Kann doch gar nicht, da dürfen sie nicht und vor den anderen Gefahren sind sie gerettet.
        Undank ist des Helden Lohn ;)

        Antwort

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