Politik beschließt Geh- und Radweg und er wird nicht umgesetzt – BV interessiert es nicht

Der Bebaungsplan InO 226 Im Dreieck sieht einen Geh- und Radweg als Verbindung zum Bananenradweg vor, dass hat die Dortmunder Politik beschlossen. Das ist eine sinnvolle Verbindung insbesondere für den Fußverkehr und solche Verbindungen sind ein Merkmal einer fußverkehrsfreundlichen Stadt.

(Bild: Bebauungsplan InO226 – Auszug)

Es geht da um dieses unscheinbare Planzeichen „F+R“ und die zugehörige Flächensignatur:

(Bild: Bebauungsplan InO226 – Auszug)

Dazu heißt es in der Begründung:

Im Norden des Wendehammers wird ein Fuß- und Radweg mit einer Breite von 2,50 m festgesetzt. Dieser soll in seinem eeiteren Verlauf eine direkte Verbindung an den nördlich des Plangebietes verlaufenden bestehenden Fuß- und Radweg sicherstellen, um das Plangebiet so an das örtliche- und überörtliche Fuß- und Radwegenetz anzubinden.

Daran erinnerte eine Eingabe nach GO aus der Bürgerschaft die Bezirksvertretung. Die möchte nicht wissen, warum der Weg noch nicht besteht, und bittet die Verwaltung, direkt mit dem Petenten zu kommunizieren.

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung. Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund. Er ist per PGP-Schlüssel erreichbar (Testphase) über die E-Mail-Adresse norbert.paul@velocityruhr.net

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