Schwerte baut Poller und Umlaufschranken ab

Abgebaute Barriere an der Lohbachstraße (Foto: Stadt Schwerte)

(Stadt Schwerte) Als Mitglied Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS) setzt die Stadt Schwerte (Hinweis-)Zeichen und entfernt Barrieren. Ziel ist es, immer mehr Bürgerinnen und Bürger zu motivieren, auf das Rad umzusteigen, aber auch allen Menschen, die zur Fortbewegung Barrierefreiheit benötigen, Hindernisse aus dem Weg zu räumen.

Schon im Mobilitätskonzept 2025, das den Verkehrsfluss der Ruhrstadt in Zukunft regeln soll, heißt es: „Zahlreiche Radverkehrsverbindungen im Stadtgebiet weisen Poller und/oder Umlaufschranken auf, die den Radverkehr zumeist unnötig bremsen. Hier wird – nicht zuletzt auch infolge entsprechender Hinweise der AGSF – bereits der Abbau nicht erforderlicher Poller und Umlaufschranken betrieben.“

An gut zwei Dutzend Stellen [(Stand 08/2017)] sind bereits Poller entfernt oder so postiert, dass sie zwar – wie gewünscht – den motorisierten Verkehr, aber nicht den Fuß- und Radverkehr behindern. Auf dem gesamten Stadtgebiet sollen sukzessive die Barrieren entfernt oder, wenn notwendig, im Sinne der Barrierefreiheit angepasst werden.  […] An allen betreffenden Stellen wird überwiegend das Verkehrszeichnen 240 der StVO aufgestellt. Es zeichnet die Strecke als gemeinsamen Geh- und Radweg aus, welcher nur von den auf dem Schild abgebildeten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern zu nutzen ist, erläutert Siegfried Kuhn, im Bereich Ordnung der Stadt zuständig für das Verkehrswesen. „Wir weisen deutlich darauf hin, dass sich alle Verkehrsteilnehmer an die Verkehrsregeln zu halten haben.“

Das vom Rat der Stadt Schwerte beschlossene Mobilitätskonzept 2025 beinhaltet unter anderem, den Radverkehr bis 2025 zu verdoppeln. Die Beseitigung von Barrieren soll dazu einen kleinen Teil beitragen.

Pressemitteilung

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3 Gedanken zu „Schwerte baut Poller und Umlaufschranken ab

  • 03.01.2018 um 8:13
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    Sehr gut! Hoffentlich halten sich die Verkehrsverstöße in Grenzen – bzw. besser: es gibt keine – und die Beschwerden bleiben gering. Hier in Bochum haben wir das letztes Jahr konzentriert auch einmal gemacht. An einzelnen Orten wird der Weg nun leider auch mit Mopeds und Motorrädern genutzt. Da hilft dann nur eine Kontrolle der Polizei vor Ort.

    Es gibt aber auch einzelne Berichte von Radfahrenden, die den Berichten nach an einzelnen Stellen nun wesentlich schneller aus Wegen auf die angrenzende Straße (allerdings eine sehr kleine reine Wohnstraße ohne Erschließungswirkung) fahren, was zu Besorgnis bei einzelnen Anwohnern führt.

    Zählen zu den abgebauten Sperren denn auch die Elemente auf dem Ruhrtalradweg am Kanuclub? Die führen ja tatsächlich zu kritischen Situationen; ich bin da selber schon beinahe mit einer etwas unsichereren Mitfahrerin kollidiert, die sich letztlich doch nicht traute, die Sperren zu durchfahren.

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    • 03.01.2018 um 15:30
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      An einzelnen Orten wird der Weg nun leider auch mit Mopeds und Motorrädern genutzt. Da hilft dann nur eine Kontrolle der Polizei vor Ort.

      Wenn man daraus dann massive Behinderungen für den Rad- und Fußverkehr ableitet, müsste man aufgrund der Raser auch alle Autobahnen verkehrsberuhigen.

      Antwort

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