Ratsfraktionen in Dortmund ohne Konzept für Radverkehrssicherheit?

Wir berichteten kürzlich von dem Desinteresse der Ratsmehrheit an der Radverkehrssicherheit in einer Ausschusssitzung. Im Nachgang stellten wir den Fraktionen von CDU, SPD und FDP/Bürgerliste folgende Fragen:

1) Wie möchte die XXX Ratsfraktion die Sicherheit von Radfahrer*innen in Dortmund erhöhen? Ist das abhängig davon, wie hoch der Radverkehrsanteil ist, wann die Maßnahmen kommen sollen?

2) Mit welchen konkreten Maßnahmen, die über allgemeine Absichtserklärungen hinaus gehen, hat die XXX 2016/17 sich für mehr Radverkehr eingesetzt bzw. welche Initiativen werden gerade aktuell vorbereitet?

Alle drei Fraktionen haben auf die Presseanfrage nicht reagiert.

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung.

Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund.

2 Gedanken zu „Ratsfraktionen in Dortmund ohne Konzept für Radverkehrssicherheit?

  • 15.07.2017 um 13:06
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    Das zeigt schön, welchen Stellenwert der Radverkehr bei der Autopartei, der anderen Autopartei und der unbedeutenden Autopartei hat. Konzeptlosigkeit als Folge von Desinteresse.

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    • 15.07.2017 um 16:33
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      Daher ist es wichtig, dass sich Radfahrer*innen immer wieder bei den Parteien melden!

      Antwort

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