ADFC kritisiert geplante Strecke des Radschnellweges Gladbeck – Essen

In der aktuellen Ausgabe von Rad im Pott kritisiert der ADFC Gladbeck die geplante Führung des Radschnellweges zwischen Gladbeck und Essen, der über Bottrop führen soll. Zwischen Gladbeck und Bottrop soll es fast komplett über vorhandene Wege und Straßen gehen.

Damit handelt es sich um einen Radschnellweg von Gladbeck nach Bottrop und nicht von Gladbeck nach Essen. Wäre es wenigstens vorgesehen, den RS von Ellinghorst über die Bahntrasse autofrei weiter nach E-Bergeborbeck zu führen, wäre eine halbwegs akzeptable Qualität für Gladbecker Radler entstanden. Die Bottroper Innenstadt hätte man über einen Stichweg anschließen können. Aber die jetzt vorgelegte Variante ist nicht der Radschnellweg nach Essen, die sich Gladbecker vorstellen, da sie viel zu weit ist, nämlich knapp 20 km.

Am 9.6.17 plant der ADFC eine Testfahrt entlang der vorgeschlagenen Route.

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung. Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund.

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