Teddy-Demo am Weltfahrradtag: Fahrradgruppen begrüßen Pläne für Straßenzug am Hauptbahnhof

Die Fahrradgruppen Aufbruch Fahrrad Dortmund und VeloCityRuhr begrüßen die Pläne der Stadt, auf dem Straßenzug von der Treibstraße über die Heiligegartenstraße bis zur Jägerstraße durchgängige Radfahrstreifen anzulegen. „Dieser Straßenzug nördlich des Hauptbahnhofs ist eine wichtige Ost-West-Verbindung und bisher nicht gut mit dem Rad befahrbar“, sagt Sven Teschke von Aufbruch Fahrrad Dortmund und VeloCityRuhr. Durchgängige und gute Radfahrstreifen auf dieser Achse seien eine enorme Verbesserung für den Radverkehr in der Nordstadt.
Bisher habe die Stadt den Radverkehr vor allem mit schönen Worten gefördert. Nun bestehe die Chance, den Worten auch Taten folgen zu lassen und auf einem wichtigen Straßenzug sichere und komfortable Radverkehrsanlagen anzulegen.

„Wie sich die sichere Fahrt auf der Heiligegartenstraße eines Tages anfühlen wird, lässt sich am Donnerstag schon einmal ausprobieren“, sagt Felix Fesca von Aufbruch Fahrrad Dortmund. Anlässlich des Weltfahrradtags wird dort am 3. Juni ab 15 Uhr ein Fahrstreifen für einige Stunden in einen Pop-up-Radfahrstreifen umgewandelt. Die Radfahrenden werden nicht nur von Leitkegeln, sondern auch von Stofftieren vor dem Autoverkehr geschützt. Mit Schildern und Plakaten demonstrieren die Teddys für gute Radwege.

„Gute Radverkehrsanlagen sind für alle Radfahrenden wichtig, aber am meisten profitieren Ungeübte und Kinder“, sagt Fesca. „Darum demonstrieren unsere Teddys immer wieder für sichere Radwege“, so Fesca weiter.

Bereits im vergangenen Jahr hatten die beiden Fahrradgruppen einen Pop-up-Radfahrstreifen auf dem Straßenzug nördlich des Hauptbahnhofs angelegt. Damals demonstrierten auf der Grünen Straße 300 Radfahrende und 200 Stofftiere für gute Radwege. „Trotz der sehr begrüßenswerten Pläne der Stadt bleibt für unsere Teddys auch weiterhin genug zu tun“, sagt Teschke. So sollen nach den Plänen der Stadt in einem Abschnitt vor dem Hauptbahnhof zahlreiche Linienbusse den Radfahrstreifen mitbenutzen. „Das ist keine Lösung, die für Kinder und Ungeübte geeignet ist“, findet Teschke.

Peter

Peter aus Dortmund schreibt mit der Absicht, auch von jenseits der Stadtgrenzen zu berichten. Interessiert sich für Infrastruktur und die Frage, wie man des Rad als Verkehrsmittel für die große Mehrheit attraktiv machen kann. Ist leider nicht in der Lage, mit Falschparkern auf Radverkehrsanlagen gelassen umzugehen. Per E-Mail erreichbar unter peter-bike, dann folgt das übliche Zeichen für E-Mails, und dann web.de.

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