Mönchengladbach nun auch AGFS-Mitglied

(Ministerium für Verkehr NRW) Die Stadt Mönchengladbach ist 92. Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e.V. (AGFS NRW). […] Eine Expertenkommission hatte im September die Situation vor Ort geprüft und positiv über die Aufnahme in das kommunale Netzwerk abgestimmt.

Hendrik Wüst, Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen: „Mobilität muss besser und sauberer werden. Deshalb stellen wir so viel Geld wie nie zuvor für den Radverkehr und für neue Planer zur Verfügung, die den Ausbau der Radwege-Infrastruktur weiter vorantreiben. Die Stadt Mönchengladbach leistet mit ihrem Engagement für den Fuß- und Radverkehr einen wichtigen Beitrag für bessere Mobilität in Nordrhein-Westfalen. Ich freue mich, die Stadt als 92. Mitglied in die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte aufzunehmen.“

Bei einer Tour durch Mönchengladbach hatte die AGFS-Kommission festgestellt, dass Radverkehr ein wichtiger Bestandteil der Mobilitätsstrategie der Stadt ist. Positiv wurden zum Beispiel die Planungen für Radschnellwege und Radschnellverbindungen im Stadtgebiet und als Verbindungsstrecken in benachbarte Kommunen bewertet. Auch das Engagement für die Verkehrssicherheit von Fahrradfahrern und Fußgängern in einer regelmäßig tagenden Unfallkommission war ein Kriterium, das zur Aufnahme in die AGFS geführt hat. Verbesserungsbedarf gibt es laut Expertenkommission unter anderem wegen noch fehlender Zielvorgaben für den Anteil des Fuß- und Radverkehrs im Mobilitätsmix oder wegen Verbesserungsbedarfs bei Fahrradabstellanlagen an Grundschulen.

„Die Voraussetzungen für eine weitere Förderung des Rad- und Fußverkehrs sind sehr gut. Wir unterstützen diese Entwicklung und freuen uns sehr, dass Mönchengladbach nun das 92. Mitglied ist“, sagte Christine Fuchs, Vorstand der AGFS.

Als Teil der AGFS kann die Stadt Mönchengladbach künftig exklusive Mittel für die Förderung der Nahmobilität beantragen und profitiert von einem etablierten Netzwerk für den fachlichen Austausch sowie die gegenseitige Unterstützung bei Problemen und Planungsfragen. Darüber hinaus entwickelt die AGFS NRW regelmäßig Broschüren, Leitfäden und Kampagnen, die auf aktuelle Bedürfnisse ihrer Mitglieder abgestimmt sind. Sämtliche Materialien stehen den Mitgliedern kostenlos zur Verfügung.

„Wir wollen den Fahrrad- und Fußverkehr in der Stadt weiter fördern und freuen uns über die Mitgliedschaft. Wir können als Kommune vom Knowhow profitieren“, sagte Oberbürgermeister Heinrichs. „Die Expertenkommission hat uns bei ihrem Besuch bestätigt, dass wir den Fußgänger- und Fahrradverkehr immer mitdenken. Wir freuen uns auf einen interessanten Austausch in dieser Arbeitsgemeinschaft“, ergänzte Stadtdirektor Bonin.

Pressemitteilung

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