Stadt Essen engagiert BikeCitizens

Die Stadt Essen hat ab sofort die App Bike Citizens im Angebot fĂŒr alle Essener BĂŒrger.
Sie hat im Rahmen der Digitalisierung und der Datenerhebung einen Rahmenvertrag mit dem Schweizer Unternehmen abgeschlossen. In der offiziellen Presse Mitteilung kann man lesen dass ein großer Ausschnitt, er geht von DĂŒsseldorf bis Bochum, ab sofort fĂŒr alle BĂŒrger kostenfrei zur VerfĂŒgung steht.


Spannend ist aber dabei die Auswertung von Daten im Hintergrund. Bisher gibt es nur einen Bruchteil an nutzen, in anderen StĂ€dten sind es geschĂ€tzt zehn mal so viele Menschen, die ĂŒber die App ihre Daten anonym zu VerfĂŒgung stellen. Kann man nachvollziehen, ob Radverkehrs Projekte Erfolg haben, ob die Frequenz sich verĂ€ndert auf gewissen Strecken und wo tatsĂ€chlich die Menschen fahren ausweichen und welche Strecken sie meiden. Ein spannendes Bild: Es gibt praktisch keine Straße die nicht benutzt wird. Entgegen der Aussagen viele Politiker, ist es lĂ€ngst FlĂ€chen Tag mit dem Fahrrad erschlossen. Das sagt allerdings nichts aus, Wie sicher die Wege sind, und ob die Nutzer, der in die Kategorie mutig gefallen. Kinder sondern Anspruch an die Verkehrssicherheit. Schaut man in die Hit Map, dann sind dort auch die großen Hauptverkehrsstraßen zu sehen, die garantiert nur von RadfahrerInnen genutzt werden, die man ĂŒberhaupt nicht mehr fĂŒr das Radfahren begeistern muss.

Schaut man auf die Heatmap der Stadt, dann sieht man schnell, wo die Menschen radeln: Ganz heiß sind die Rheinische Bahn, die Grugatrasse und die Achse RĂŒttenscheid zum HBF, die gestern neue Schilder bekommen hat.

Und natĂŒrlich ist auch klar, dass die App von Menschen benutzt wird, die Spaß an der Technik haben.

Umso wichtiger, dass das man sich die Umwege anschaut, die Haken, die die Karte erfolgreich sichtbar machen Auf der selbst hartgesottene RadfahrerInnen lieber Umwege fahren, Als als sich ein KrÀftemessen zu liefern.
Da wir gerne das da Projekt der Stadt unterstĂŒtzen möchten, Verschenken wir noch weitere Gutscheine, die auch ein freischalten von ganz NRW oder andere Regionen kostenfrei zulĂ€sst. Schick mir einfach eine E-Mail an Simon. Knur@Velocityruhr.net. Im Weiteren noch die offizielle Presse Mitteilung der Stadt essen.


Die Pressemitteilung der Stadt Essen:

GrĂŒne Hauptstadt Agentur unterstĂŒtzt gesunde und schnelle AlltagsmobilitĂ€t mit maßgeschneiderter App

Das Fahrrad gewinnt vor dem Hintergrund der besonderen Situation in unserer Stadt stark an Bedeutung

Die Corona-Pandemie hat Auswirkungen auf alle Bereiche des tĂ€glichen Lebens – auch auf unser MobilitĂ€tsverhalten. Das Fahrrad gewinnt daher in diesen Tagen stark an Bedeutung. ielen Pendlerinnen und Pendlern, die das Fahrrad sonst nur in ihrer Freizeit nutzen, ist der sicherste, kĂŒrzeste oder angenehmste Weg ins BĂŒro oder im Alltag mit dem Rad hĂ€ufig nicht bekannt. Daher stellt die Stadt Essen kurzfristig und kostenlos mit der digitalen Anwendung „Bike Citizens“ eine Fahrrad-App zur VerfĂŒgung, mit der sich Radlerinnen und Radler zu ihrem Ziel navigieren lassen können. Die Bike Citizens-App ist fĂŒr Android und iOS verfĂŒgbar und fĂŒhrt sowohl online als auch offline sicher zum gewĂŒnschten Ziel. Der Vorteil gegenĂŒber anderen Kartendiensten ist, dass die Routenauswahl individuell an das eigene Fahrtempo und das verfĂŒgbare Fahrrad (Citybike, Rennrad oder Mountainbike) angepasst werden kann und optimierte Wege fernab von Hauptverkehrsachsen und Autoschlangen aufzeigt. Dabei bietet sie viele fĂŒr Radfahrerinnen und Radfahrer maßgeschneiderte Funktionen und arbeitet – wie von fĂŒhrenden, weit verbreiteten Navigations-Apps bekannt – mit und ohne Sprachansagen. Außerdem können die zurĂŒckgelegten Wege aufgezeichnet werden, sodass die Nutzenden eine individuelle „heat map“ erhalten, bei der sichtbar wird, welche Wege hĂ€ufig zurĂŒckgelegt werden. Die App ist ab sofort freigeschaltet und in den entsprechenden App-Stores erhĂ€ltlich.

stadt Essen

Simon Knur

Planer, Falt- und Liegeradfahrer aus dem Sauerland, wegen der Liebe und dem Job im Ruhrgebiet. Seit 2012 bei VCR und beruflich unterwegs zu den Themen Infrastruktur, Abwasser, Klimaschutz und Klimaanpassung. Blogge mit dem lokalen Schwerpunkt Essen, Radschnellweg und Radkultur.

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