Qualitätswende in Dortmund: Ankündigung einer Verbesserung für den Radverkehr verschoben

So könnte die Qualitätswende in Dortmund aussehen. (Foto: Peter)

Hier stand ein Bericht über eine geplante Verbesserung für den Radverkehr in Dortmund. Die Stadt hatte uns die Planung vorgestellt und sie mit uns diskutiert, uns aber gebeten, nicht vor dem 30. August etwas darüber zu veröffentlichen. Grund war die für den 30. August geplante Pressekonferenz der Stadt zum Thema – und die Stadt wollte dort natürlich als Erste die Neuigkeiten verkünden. Wir haben uns daran gehalten und erst am 31. August veröffentlicht. Leider hat die Stadt uns nicht darüber informiert, dass sie ihre Pressekonferenz um rund zwei Wochen verschoben hat, so dass wir ungewollt als Erste die Neuigkeit verkündet haben. Als uns das bekannt wurde, haben wir den Artikel offline genommen genommen. Wir stellen ihn erst wieder online, wenn die Pressekonferenz der Stadt stattgefunden hat.

Damit keine Missverständnisse entstehen: Die Ankündigung der Verbesserung verzögert sich. Die Umsetzung der Verbesserung verzögert sich nicht.

Peter

Peter aus Dortmund schreibt mit der Absicht, auch von jenseits der Stadtgrenzen zu berichten. Interessiert sich für Infrastruktur und die Frage, wie man des Rad als Verkehrsmittel für die große Mehrheit attraktiv machen kann. Ist leider nicht in der Lage, mit Falschparkern auf Radverkehrsanlagen gelassen umzugehen. Per E-Mail erreichbar unter peter-bike, dann folgt das übliche Zeichen für E-Mails, und dann web.de.

8 Gedanken zu „Qualitätswende in Dortmund: Ankündigung einer Verbesserung für den Radverkehr verschoben

  • 02.09.2019 um 12:54
    Permalink

    Sehr interessante Details, insbesondere die Perspektive einer schnellen Realisierung ist natürlich attraktiv.
    Darf man fragen woher die Infos stammen? Soweit ich weiß gab es dazu noch keine Ratsvorlage o.ä.

    Antwort
    • 03.09.2019 um 6:32
      Permalink

      Die Verwaltung hat die Pläne vorab ADFC und VeloCityRuhr vorgestellt und mit uns diskutiert, mit der Auflage, die Informationen nicht vor dem 30.08. zu veröffentlichen. Für diesen Tag war wohl eine Pressekonferenz oder Pressemitteilung von Seiten der Stadt geplant (mich wundert aber, dass sonst niemand berichtet, evtl. wurde da etwas verschoben). Wegen des straffen Zeitplans gehe ich davon aus, dass sehr bald die Vorlage im Ratsinformationssystem auftauchen wird.

      Antwort
      • 03.09.2019 um 23:51
        Permalink

        So, also hat sich tatsächlich etwas verschoben, siehe geänderter Artikeltext.

        Antwort
  • 04.09.2019 um 14:07
    Permalink

    Wahrscheinlich möchte die Leiterin des Tiefbauamtes sich die Maßnahme auf die Fahne schreiben wenn das Stadtradeln vorbei ist. Ihre Berichte im Blog deuten zumindest darauf hin:

    https://www.stadtradeln.de/index.php?&id=2520&sr_city_id=6396

    Wäre natürlich ein Schlag ins Gesicht für alle die seit Jahren für bessere Infrastruktur kämpfen, dass erst ein Stadtradeln mit einer Tiefbauamtsleiterin als Radelstar kommen muss und es dann auf einmal so einfach/schnell geht. Klar wissen die Insider, dass es nicht so ist. Aber so wird es in der Öffentlichket verkauft und ankommen. Schön auf der grünen Welle mitschwimmen sage ich da nur…
    Na warten wir es mal ab.

    Antwort
    • 04.09.2019 um 18:51
      Permalink

      Hmm, sie nimmt doch gar keinen Bezug darauf? Sondern schreibt im Gegenteil, dass gestern einige gute Dinge aus der Politik kamen, die sie als Verwaltung aus sachlichen Gründen nicht so schnell umsetzen kann, wie das vielleicht wünschenswert wäre (da ging es übrigens um andere Dinge als bei diesem mysteriösen Artikel hier). Dass da versucht wird, einen falschen Eindruck zu erwecken, sehe ich gar nicht.

      Antwort
      • 05.09.2019 um 8:23
        Permalink

        Da hast du mich falsch verstanden. Ich meinte damit, dass sie sich damit in Zukunft evtl. brüsten will was sie alles für den Rad und Fußgängerverkehr unternimmt.
        Soll sie mal ruhig machen. Aber es hat halt ein „Geschmäckle“, dass ihr das Thema erst jetzt wichtig erscheint. Aber ich möchte nicht meckern. Hauptsache es passiert etwas.

        Antwort
        • 06.09.2019 um 19:24
          Permalink

          „Hauptsache es passiert etwas.“
          So ist es (sofern es in die richtige Richtung geht und mehr als Alibi ist).
          Darüber spekulieren, womit sich jeman in Zukunft evtl. brüsten will, möchte ich lieber nicht. Warten wirs ab, und vor allem: Schauen wir, was insgesamt passiert und in welcher Qualität. Die oben genannte Maßnahme, über die man im Moment nicht reden darf, hat zwar Symbolwirkung, aber sie ist ja nur ein winziger Teil von dem, was sich ändern muss.

          Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.