Stadt Bochum unterstützt den ADFC Fahrradklimatest 2018

(Stadt BochumAm 1. September startete der diesjährige Fahrradklima-Test des „Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs“ (ADFC). Bis zum 30. November können Interessierte an der Umfrage zum Thema Fahrradfreundlichkeit der Städte teilnehmen. Die Stadt Bochum unterstützt die Umfrage ausdrücklich, weil sie auf ehrliche Rückmeldungen von der Bevölkerung angewiesen ist. Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke hat bereits auf der Abschlussveranstaltung zum Stadtradeln für eine Teilnahme geworben: „Wir sind gespannt auf die diesjährigen Ergebnisse. Dabei geht es uns nicht darum, dass wir uns wünschen, nur positive Bewertungen zu erhalten. Was gut ist, soll benannt werden, genauso muss aber auch ehrlich damit umgegangen werden, was noch nicht gut ist und wo wir in unserer Arbeit noch zulegen müssen.“

Der ADFC führt alle zwei Jahre und mittlerweile zum achten Mal bundesweit den „ADFC Fahrradklima-Test“ durch. Online können Interessierte unter www.fahrradklima-test.de bis Ende November 27 Bewertungsfragen zum Fahrradklima in der Stadt beantworten. Dabei geht es auf der einen Seite um eine ganz subjektive Bewertung, wie sich das Radfahren in der Stadt anfühlt: Fühlen sich die Radfahrer sicher? Erleben sie viele Konflikte mit anderen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer? Wie beurteilen sie die Aktivität der Stadt? Je mehr Menschen am Klimatest teilnehmen, umso verlässlicher und aussagekräftiger sind die Ergebnisse.

Bewertet werden beim Fahrradklimatest die Verbesserungen und Arbeiten der letzten zwei Jahre sowie das subjektiv empfundene Fahrradklima in der Stadt. Teilnehmen sollen ausdrücklich auch alle, die aus den unterschiedlichsten Gründen bisher noch nicht mit dem Fahrrad in der Stadt unterwegs sind. Ein Schwerpunkt der diesjährigen Umfrage ist die Familienfreundlichkeit beim Radfahren.

Beim Fahrradklimatest 2016 hat Bochum den ersten Preis der „Aufholer“ erhalten. Daran hat sich gezeigt, dass sich die Stadt auf den richtigen Weg begeben hat und auch von außen wahrgenommen mehr für den Radverkehr getan hat als das früher der Fall war. Die Platzierung auf dem insgesamt 23. Platz in der Größenklasse über 200.000 Einwohner zeigt gleichzeitig, dass auch weiterhin viel zu tun ist.

Vor Ort sichtbare Arbeiten der letzten zwei Jahre zur Verbesserung der Fahrradfreundlichkeit sind zum Beispiel der Ausbau der Springorumtrasse, neue Radfahrstreifen am Zentralen Omnibusbahnhof, auf der Unterstraße in Langendreer und auf weiteren Teilen des Werner Hellwegs, neue Radwege an der Bochumer Straße, neu asphaltierte Wege zwischen Weitmar Mark und Lottental, die asphaltierte Schloßstraße und der fertiggestellte neue Weg zwischen Bahnhof Dahlhausen und dem Eisenbahnmuseum. Zusätzlich wurden 21 Umlaufsperren ganz oder teilweise entfernt und etwa 200 neue Anlehnbügel installiert. Um dem Radverkehr die nötige Aufmerksamkeit zu verschaffen, hat die Stadt Bochum erstmals an der Kampagne „Generation Fahrrad“ teilgenommen, organisiert jährlich das Stadtradeln und hat im vergangenen Jahr sechs neue Rundtouren durch Bochum vorgestellt

Pressemitteilung

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