Luxemburg gestaltet Verkehrsregeln fahrradfreundlicher

Klickbaiting-Bild ohne direkten Zusammenhang zum Thema ;-): Radinfrastruktur in Luxemburg-Stadt (Foto: Werneuchen unter CC-BY-SA via Wikimedia)

Ab dem 1. Mai verbessert Luxemburg die Verkehrsregeln, so eine Pressemitteilung (Original auf Französisch bzw. auf Deutsch mit Google), weil die Regierung erkannt habe, dass es an Regeln zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs mangelt. Aufgrund von Analysen zur Situation in Deutschland, Frankreich, Belgien, Niederlande, DĂ€nemark, Österreich, Spanien und Schweiz wurden neun Änderungen vorgenommen.

  • An Kreuzungen sind nun durchgehende Gehwege möglich
  • Im Gegensatz zu Deutschland wird nun festgeschrieben, dass man 1,50 Meter Abstand halten muss mit dem Auto beim Überholen von Radfahrer*innen und auf die Gegenfahrbahn wechseln muss.
  • Als logische Konsequenz davon wird auch das Radfahren nebeneinander erlaubt, aber nicht immer. Man verweist auch auch darauf, dass das dem Autoverkehr nĂŒtze, da die Überholwege kĂŒrzer werden.
  • Abschaffung der allgemeinen Benutzungspflicht und EinfĂŒhrung der rechteckigen blauen Schilder fĂŒr nicht benutzungspflichtige Radwege. Die Möglichkeit gibt es z. B. in Frankreich und Österreich.
  • Orange blinkende Lichter können an ausgewĂ€hlten Stellen Radfahrer*innen erlauben, trotz roter Ampel weiter zu fahren. Pilotversuche sind geplant.
  • Statt bis 10 Jahre, dĂŒrfen Kinder nun bis 12 Jahren auf dem Gehweg fahren.
  • Es können Fahrradstraßen eingerichtet werden.
  • DurchlĂ€ssige Sackgassen können beschildert werden.
  • Die Pflicht, eines gelbes Reflextorband auf dem Schutzblech hinten entfĂ€llt, um die Anforderungen an die NachbarlĂ€nder anzupassen.

Norbert Paul

Norbert Paul ist per PGP-SchlĂŒssel erreichbar (Testphase) ĂŒber die E-Mail-Adresse norbert.paul@velocityruhr.net

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