Ergebnis des Verkehrsversuchs Faßstraße bestätigt Machbarkeit des geplanten Umbaukonzepts: Empfehlungen zur Anpassung des Straßenquerschnitts

Der Verwaltungsvorstand hat heute die Ergebnisse zur gutachterlichen Begleitung des Verkehrsversuchs an der Faßstraße zur Kenntnis genommen und beraten.
Sowohl vor Einrichtung des Verkehrsversuchs mit zwei überbreiten Richtungsfahrbahnen als auch während des Verkehrsversuchs hat ein von der Stadt beauftragtes Ingenieurbüro Verkehrszählungen, Videobeobachtungen und Messfahrten durchgeführt. Der offizielle Start des Verkehrsversuchs war am 17. Mai 2016, die Zählungen und Messfahrten fanden am 23. und 24. Juni statt.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Verkehrsmenge in der Faßstraße durch die Umgestaltung des Verkehrsraums und die Reduzierung der zulässigen Geschwindigkeit im Mittelabschnitt zwischen Hermannstraße und Seekante nicht abgenommen hat und es somit auch nicht zu Verdrängungen in die angrenzenden Straßen gekommen ist.
Die Empfehlung des Gutachters und die Beobachtung der Verwaltung sprechen klar dafür, dass ein Umbau der Faßstraße mit zwei überbreiten Richtungsfahrbahnen verkehrlich gut funktioniert. Einschränkungen und Verkehrsstörungen traten und treten v.a. durch Baustellen auf, die aber zeitlich begrenzt sind. Auch gibt es noch ausreichend Kapazitäten für eine weitere bauliche Entwicklung mit entsprechend zusätzlichem Verkehrsaufkommen in Hörde.
Der Gutachter empfiehlt aber, die Fahrstreifenbreite beim endgültigen Umbau von 4,75 Meter auf 5,00 Meter zu erweitern, da jetzt einige Autofahrer den Radfahrstreifen überfahren. Auch hat sich bereits in den ersten Wochen gezeigt, dass das Unterbinden des Linksausbiegens aus der Hermannstraße in Fahrtrichtung Norden zu Fehlverhalten der Verkehrsteilnehmer und somit zu einer erhöhten Verkehrsgefahr geführt hat. Aus diesem Grund ist inzwischen das Linksausbiegen wieder zulässig und soll auch im endgültigen Entwurf beibehalten werden.
Es wird empfohlen, die Verkehrssituation zunächst bis zur endgültigen baulichen Umgestaltung beizubehalten. Der beauftragte Gutachter und die Verwaltung sollen die ausführlichen Ergebnisse in einer öffentlichen Einwohnerversammlung Mitte November 2016 in Hörde vorstellen.
Der Straßenentwurf, den der Rat am 14. Februar 2013 beschlossen hat, wird auf Basis der Empfehlungen des Gutachters (mit einer Fahrbahnbreite von 5 Meter), der Erkenntnis¬gewinne während des Versuches und der Ergebnisse der Bürgerbeteiligung überarbeitet.

Quelle: Pressemitteilung 1.672/2016 der Stadt Dortmund. Der Inhalt gibt alleine die Sicht der Stadt Dortmund wieder.

Pressemitteilung

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