Aus dem Tagebuch des Dortmunder Radverkehrs: Lange Straße und der Vorrang des Autoverkehrs

Ende letzten Jahres berichteten wir darüber, dass die Lange Straße wieder befahrbar sei. In dem Plan, den ich mir daraufhin anschaute, entdeckte ich, dass als Markierung wieder eingezeichnet war, dass der Radverkehr nicht auf die Fahrbahn übergeleitet wird, sondern vor einen Grünstreifen (bisher parkende Autos) geleitet wird.

(Planauszug - bearbeitet)
(Planauszug – bearbeitet)

Ich schrieb daraufhin an die Verwaltung und schlug die Markierung so zu gestalten wie der rote Strich zeigt vor. Es passierte nichts, es kam keine Reaktion und nun ….

(Foto: Norbert Paul)
(Foto: Norbert Paul)

ist die Markierung so verschwenkt, dass man dies nur sieht, wenn man danach sucht. Die Verschwenkung der Linie ist am Ende so breit wie ein Herrenschuh lang ist. Eine Radfahrer, der so schmal ist, würde ich gerne einmal sehen, das ihm diese Überleitung etwas nutzt.

(Foto: Norbert Paul)
(Foto: Norbert Paul)

Die Verschwenkung müsste aber mindestens so gestaltet sein, dass dies bei den üblichen Geschwindigkeiten für alle erkennbar ist. Am Ende der Überleitung muss zwischen Linie und Bordstein natürlich mindestens 1,50 Breite vorhanden sein. Diese Breite muss im Bereich der ganzen Überleitung vorhanden sein.

Wann kapiert die Verwaltung in Dortmund endlich, dass die AGFS-Mitgliedschaft der politischer Beschluss ist, mehr für den Radverkehr zu tun, auch wenn die Verwaltung – der Eindruck entsteht durch solche Planungen leider – eigentlich mehr für den ungehemmten und dadurch dann immer dreister werdenden Autoverkehr tun will?

Norbert Paul

Norbert Paul ist per PGP-Schlüssel erreichbar (Testphase) über die E-Mail-Adresse norbert.paul@velocityruhr.net

2 Gedanken zu „Aus dem Tagebuch des Dortmunder Radverkehrs: Lange Straße und der Vorrang des Autoverkehrs

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