Die Drängelgitter sind da an der Anschlussstelle der Rheinische Bahn – Grugabahn

An der Grugabahn besteht das alte Gütergleis weiter, seit Wochen wurde auf die Freigabe der Anschlussstelle gewartet. Am 28.5.2015  soll es Gerüchten zur Folge offiziell soweit sein, wobei die Strecke schon seit Wochen stark frequent wird. Seit dieser Woche sind die Gitter geliefert und montiert.

Das Eisenbahnbundesamt hat sehr komfortable Weiten gewählt, viel Platz um vom Gleis in die Öffnung zu kommen um so Unfälle auf der Innenseite zu vermeiden. Die Weite ist dabei auch für Kinderwagen und Lastenräder durchaus tauglich. Ob diese Lösung auch bei starker Nutzung funktioniert muss sich zeigen. Die meisten Gitter und Sperrpfosten sind leider nicht nur Schutz, sondern oft genug auch Unfallursache.

Auf dem neuen Stück sind jetzt auch Streifen angebracht. Aber es zeigt sich schon jetzt, dass die anwesenden Spaziergänger sich ungern die Füße schmutzig machen und lieber auf der Asphaltfläche laufen. Auf eine Mittellinie, wie in Kopenhagen oder den Niederlanden üblich, wird anscheinend erstmal verzichtet. Wir werden sehen wie sich das weiter entwickelt.

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Simon Knur

Planer, Falt- und Liegeradfahrer aus dem Sauerland, wegen der Liebe und dem Job im Ruhrgebiet. Seit 2012 bei VCR und beruflich unterwegs zu den Themen Infrastruktur, Abwasser, Klimaschutz und Klimaanpassung. Blogge mit dem lokalen Schwerpunkt Essen, Radschnellweg und Radkultur.

4 Gedanken zu „Die Drängelgitter sind da an der Anschlussstelle der Rheinische Bahn – Grugabahn

  • 22.05.2015 um 19:27
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    Gibt es irgendwo in Deutschland ein Bahnübergang, an dem auch Kraftfahrzeuge queren, wo man die Sicherung auch durch ein Irrgarten statt durch eine Schranke o. ä. regelt?

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  • 24.05.2015 um 15:24
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    Das würde ich zu gerne mal sehen ;-) – Ansonsten verwundert mich die Lösung ziemlich. Gibt es dort kein Andreaskreuz und Signaltongeber?

    Antwort
  • 27.05.2015 um 14:23
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    Hallo.Ich Laufe dort jeden Tag 2-3mal her.Einen Zug habe ich noch nie gesehen.
    Die Abgrenzung ist total übertrieben.2-3 Bügel hätten es auch getan.Das die Fußgänger
    durch den Dreck laufen müssen stimmt.Fahrradfahrer und Fußgänger getrennt finde ich
    Gut.Als Fahrradfahrer freue ich mich über den gut ausgebauten Weg.Und als Fußgänger
    freue ich mich das ich nicht immer aufpassen muss das ich nicht überfahren werde.
    Gruß Michael

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