Fristverlängerung

Hendrik hat es schon angesprochen: Wir bauen alles ab, und dann wird die Frist für das Sammeln von Unterschriften eben mal so auf den 15. Mai verschoben. Schon die Vereinbarung, vor dem 1. Juni nichts zur Zahl der gesammelten Unterschriften zu sagen, wurde ja gebrochen. Wenn Radkomm meint, dass es Gründe für die Änderung von Absprachen gibt, müssen sie das ansprechen, aber diese einseitige und unangekündigte Vorgehensweise geht gar nicht.

Die Gründe, die für den 1. Mai als Termin gesprochen haben, bestehen natürlich weiter. Die Wahlämter brauchen Zeit zum Prüfen der Unterschriften. Und Radkomm sagt bei der Fristverlängerung auch gar nicht, dass die Unterschriften geprüft werden, sondern nur dass sie weiter „angenommen“ und „gezählt“ werden. Solche Unterschriften sind zwar nicht wertlos, weil sie (genau wie die ungültigen Unterschriften) in die Bruttozahl eingehen, die veröffentlicht wird, aber sie haben natürlich ein viel geringeres Gewicht als geprüfte Unterschriften. Blöd sind die Abgeordneten ja nicht. Die neue Frist bedeutet also nicht, dass wir mit uns mit den schon gesammelten Unterschriften Zeit lassen können. Jeden Tag wird es deutlich wahrscheinlicher, dass sie nicht mehr geprüft werden.

Vorschlag darum:
1. Alle Listen, die mindestens eine Dortmunder Unterschrift haben, schnellstmöglich in eine Expressstation (möglichst Kofferraum), damit sie direkt ans Wahlamt Dortmund gehen können. Wegen der fehlenden Postlaufzeit ist die Bestätigung noch wahrscheinlich.
2. Listen ohne Dortmunder Unterschriften entweder sofort per Post nach Köln (dann bitte Anzahl an mich) oder auch in eine Expressstation. Möglicherweise werden sie trotzdem nicht mehr rechtzeitig bestätigt.
3. Wer noch sammeln will, sollte das an Orten tun, wo viele Dortmunder*innen unterschreiben. Also nicht DASA, sondern U, Parks, Möllerbrücke, Schauspielhaus (wenn da „Herzkammer“ läuft), evtl. auch Mensabrücke.

Peter

Peter aus Dortmund schreibt mit der Absicht, auch von jenseits der Stadtgrenzen zu berichten. Interessiert sich für Infrastruktur und die Frage, wie man des Rad als Verkehrsmittel für die große Mehrheit attraktiv machen kann. Ist leider nicht in der Lage, mit Falschparkern auf Radverkehrsanlagen gelassen umzugehen. Per E-Mail erreichbar unter peter-bike, dann folgt das übliche Zeichen für E-Mails, und dann web.de.

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