VSVI-Seminar in Bochum: „Radverkehr in der Kommune“

Ein Radfahrer fährt am 13.10.2016 über die erneuerte Bessemer Straße in Bochum. (Foto: Stadt Bochum/Lutz Leitmann)

(Stadt Bochum) Über aktuelle Projekte und Planungen im Radverkehr haben sich am Dienstag, 13. März, das Tiefbauamt der Stadt Bochum und die Vereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure in NRW e. V. (VSVI) im Rathaus ausgetauscht. Aus ganz NRW kamen rund 60 Fachleute aus der Radverkehrsplanung zusammen. Susanne Düwel, kommisarische Tiefbauamtsleiterin, und Christoph Matten, Abteilungsleiter Straßenbau stellten aktuelle Maßnahmen der Stadt Bochum vor, wodurch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neue Ideen und Impulse mit in ihre Heimat nehmen konnten.

Ulrich Syberg, Bundesvorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), referierte zu der Frage, wie mehr Menschen für den Radverkehr im Alltag gewonnen werden können. Aus seiner Sicht hat sich in Bochum schon sehr viel in dieser Richtung getan. Susanne Düwel machte bei der Veranstaltung deutlich, dass die Stadt durch die attraktive Entwicklung und Anpassung des Radverkehrsnetzes die Menschen in Bochum und der Umgebung dafür gewinnen möchte, die Radwege für regelmäßige Fahrten zur Arbeit oder in die Bochumer Innenstadt zu nutzen. „Ein noch so gut durchdachtes Radverkehrsnetz wird nur dann gut angenommen, wenn es auch so ausgebaut und von den Nutzerinnen und Nutzern als gut wahrgenommen wird.“

Am Nachmittag der Fachtagung haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Fahrbahnerneuerung an der Bessemerstraße angeguckt. Das Tiefbauamt hatte dort im August und September 2016 die Fahrbahndecke mit lärmoptimiertem Asphalt erneuert und den Straßenquerschnitt neu aufgeteilt. Hierdurch konnte es auf der gesamten Länge der Bessermerstraße breite Radfahrstreifen anlegen und so das Verkehrsnetz verbessern.

Pressemitteilung

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