Regionalverband Ruhr schon jetzt mit Kontrolle des Knotenpunktsystems überfordert

Radwegpaten ersetzen Arbeitsplätze (Foto: RVR)

(Regionalverband Ruhr) Die Route der Industriekultur per Rad und den RuhrtalRadweg in der Metropole Ruhr kontrollieren sie schon. Die 17 Radwegepatinnen und Radwegepaten des Regionalverbandes Ruhr (RVR) haben auch nach vielen Jahren noch jede Menge Freude und Spaß an ihrem ehrenamtlichen Engagement für die radtouristischen Wege und deren Pflege und Unterhaltung.

Mit Einführung des wegweisenden Knotenpunktsystems nach niederländischem Vorbild wird sich das bestehende Radwegenetz um gut 500 Kilometer erweitern. Nach Fertigstellung im Frühjahr 2018 gilt es, gut 1200 Radkilometer zu kontrollieren.

Für die zusätzlichen Knotenpunktstrecken vergibt der RVR weitere Radwegepatenschaften. Gesucht werden fünf aktive und interessierte Radlerinnen und Radler im Raum Dortmund, Kreis Unna, Bochum, Hagen und im Ennepe-Ruhr Kreis.

Wer Interesse an einer Radwegepatenschaft hat, kann sich über das nachfolgende Online-Formular bewerben. Bitte beachten Sie, dass das Mindestalter 18 Jahre beträgt.

Was genau machen Radwegepaten?

Stimmt die Wegweisung noch, sind womöglich Schilder verdreht oder zerstört, wachsen z.B. Sträucher in den Weg oder ragen Äste hinein. Wie sehen die Wegeoberflächen aus. Schlaglöcher, grober Schotter oder unliebsame Kanten; all das nehmen die Radwegepaten in ihren Berichten auf und schicken die Prüfergebnisse an das zuständige Routen- und Qualitätsmanagement beim Regionalverband Ruhr (RVR) in Essen.

Ausgestattet mit Warnwesten, Prüfunterlagen und Navigationsgeräten werden die Radwegepaten ab 2018 die radtouristisch bedeutsamen Wege im neuen radrevier.ruhr kontrollieren. Prüffahrten, ca. 30 bis 50 Kilometer lang,  finden zu vorgegebenen Terminen und dreimal im Jahr statt. Hinzu kommen Radwegepatentreffen beim Regionalverband Ruhr.

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Pressemitteilung

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