Gefährdet »Tag der Verkehrssicherheit« die Verkehrssicherheit?

Am vergangen Samstag war Tag der Verkehrssicherheit. Die Polizei kontrollierte über 100 Fahrzeuge im Innenstadtbereich, um Raser aus dem Verkehr zu ziehen. Auf dem benutzungspflichtigen Radweg am Wall entdeckte gestern unser Leser Markus dann die Folgen dieser Aktion für den Radverkehr.

(Foto: Markus)

Das ist genau die Stelle, an der die Polizei sich aufgestellt hatte, wie ein Bild der Nordstadtblogger zeigt. Die Uhrzeit des Halteverbotes ist genau auf eine abendlich/nächtliche Kontrolle ausgerichtet. Und nur so am Rande: Die Füße müssten um 90° gedreht sein, um standfest genug zu sein.

Das erinnert mich an die Hans-Böckler-Straße in Koblenz mit einem ähnlich gestalteten Radweg. Dort sind benutzungspflichtiger Radweg und Wartefläche für Fahrgäste das Gleiche und …

(Foto: Norbert Paul)

… dann folgen auch noch Andreaskreuz, Blinklicht und Schranke im Radweg.

(Foto: Norbert Paul)

Das ist in der Region kein Einzelfall. In der Koblenzer Straße in Andernach gibt es eine ähnlich absurde Situation.

(Foto: Norbert Paul)

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung. Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund.

3 Gedanken zu „Gefährdet »Tag der Verkehrssicherheit« die Verkehrssicherheit?

  • 20.06.2017 um 17:22
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    Und zum Tag der Verkehrssicherheit ein Showcar mit 450PS aufzustellen, ist wie am Nichtrauchertag einen Stand mit kubanischen Zigarrendrehern zu präsentieren….

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  • 22.06.2017 um 20:47
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    Bis heute Abend hat sich an der Situation übrigens trotz meiner Mail von Montag ans Tiefbauamt nichts getan.

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    • 23.06.2017 um 13:48
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      Danke für die Info. Halt uns bitte auf dem Laufenden. Wenn sich da bis Montag nichts ändert, haken wir gerne mal nach.

      Antwort

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