Teilstück des Radschnellwegs in Herne-West eingeweiht

Foto: Verkehrsministerium/Ralph Sondermann

Anders als im Fußball liegt Gelsenkirchen beim Radschnellwegbau weit vor Dortmund. Heute wurde das dortige 2,8 km lange Teilstück eingeweiht, das von der Stadtgrenze Essen an der Hattinger Straße zur Stadtgrenze Bochum an der Parkstraße verläuft.

Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Das Fahrrad hat Hochkonjunktur. Immer mehr Menschen fahren mit dem Fahrrad – nicht mehr nur in ihrer Freizeit, sondern auch zum Pendeln zur Arbeit. Dank E-Bikes und Pedelecs können längere Strecken bequem mit dem Rad zurückgelegt werden. Die Landesregierung stärkt das Fahrrad als klimafreundliches Verkehrsmittel für eine bessere, sichere und saubere Mobilität. Der Abschnitt des RS1 in Gelsenkirchen ist ein weiterer wichtiger Baustein für einen besseren Radverkehr in Nordrhein-Westfalen!“

Für den jetzt freigegebenen Abschnitt in Gelsenkirchen hat Straßen.NRW 7,1 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln investiert. Radfahrer und Fußgänger teilen sich auf dem Teilstück voraussichtlich noch bis 2022 ein Provisorium. Da in unmittelbarer Nähe des RS1 ein Regenrückhaltebecken entsteht, stehen im Bereich der Baustelle vorläufig vier Meter zur Verfügung. „Wir arbeiten für die Planung und den Bau dieses sehr komplexen Projektes mit sehr vielen verschiedenen Partnern zusammen“, erklärte Straßen.NRW-Direktorin Dr. Petra Beckefeld. „So sind wir auch hier sehr froh, dass wir gemeinsam mit der Emschergenossenschaft einen Weg gefunden haben, den RS1 bereits vor der Fertigstellung der Wasserreinigungsanlage für den Verkehr freizugeben.“

Gestern war in Essen die Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard freigegeben worden. Die Brücke ist Teil der Streckenführung der Rheinischen Bahn, auf der später einmal der Radschnellweg verlaufen soll. Sie ist darum bereits im Schnellweg-Standard mit 4 m Fahrbahn und Trennung vom Fußverkehr gebaut. Bisher hat Essen genau wie Dortmund noch keine fertiggestellten Abschnitte des Radschnellwegs.

Foto: Verkehrsministerium/Ralph Sondermann
Foto: Verkehrsministerium/Ralph Sondermann

Peter

Peter aus Dortmund schreibt mit der Absicht, auch von jenseits der Stadtgrenzen zu berichten. Interessiert sich für Infrastruktur und die Frage, wie man des Rad als Verkehrsmittel für die große Mehrheit attraktiv machen kann. Ist leider nicht in der Lage, mit Falschparkern auf Radverkehrsanlagen gelassen umzugehen. Per E-Mail erreichbar unter peter-bike, dann folgt das übliche Zeichen für E-Mails, und dann web.de.

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