Dialogveranstaltung zum Radwall erfolgreich

Grafik: Stadt Dortmund

Die Dialogveranstaltung zum fahrradfreundlicheren Umbau des Walls in Dortmund war erfolgreich. Der Andrang war groß und der Saal gut gefĂŒllt, so dass StĂŒhle und Redezeit fĂŒr die zahlreich erschienenen BĂŒrger*innen knapp wurde.

Es gab große grundsĂ€tzliche Zustimmung und viele VerbesserungsvorschlĂ€gen und Kritik an Details. Außerdem wurde immer wieder darauf hingewiesen, dass der Umbau des restlichen Walls nicht auf die lange Bank geschoben werden darf.

NatĂŒrlich war – wie könnte es anders sein – auch das Parken ein großes Thema. Allerdings anders, als das vielleicht noch vor einigen Jahren der Fall gewesen wĂ€re: Der Wegfall von 180 ParkplĂ€tzen in unmittelbarer InnenstadtnĂ€he wurde von keinem einzigen BĂŒrger und keiner einzigen BĂŒrgerin kritisiert, mehrere forderten sogar eine noch viel weiter gehende Umwandlung von AutoparkplĂ€tzen in Lebensraum fĂŒr Menschen.
Vielen BĂŒrger*innen ging es beim Thema Parken vor allem um zwei Dinge: FahrradbĂŒgel und FahrradparkhĂ€user. Die Frage nach den BĂŒgeln konnte positiv beantwortet werden, denn im Rahmen des Förderprojektes Emissionsfreie Innenstadt ist schon lĂ€nger geplant, tausend FahrradbĂŒgel innerhalb des Wallrings zu installieren. Außerdem wird im Bereich des Stadtgartens nach einem Ort fĂŒr ein Fahrradparkhaus gesucht.
Zum Ende der Veranstaltung fasste ein Vertreter der Verwaltung die Stimmung gut zusammen: „Vielleicht hĂ€tten wir noch mutiger sein können.“

Die Details des Umbaus haben wir bereits hier beschrieben. Wer einen schnellen Rechner oder viel Geduld hat, kann sich auch die PlÀne anschauen.

Peter

Peter aus Dortmund schreibt mit der Absicht, auch von jenseits der Stadtgrenzen zu berichten. Interessiert sich fĂŒr Infrastruktur und die Frage, wie man des Rad als Verkehrsmittel fĂŒr die große Mehrheit attraktiv machen kann. Ist leider nicht in der Lage, mit Falschparkern auf Radverkehrsanlagen gelassen umzugehen. Per E-Mail erreichbar unter peter-bike, dann folgt das ĂŒbliche Zeichen fĂŒr E-Mails, und dann web.de.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.