Verwaltung schlägt 42 % weniger Parkplätze vor für mehr Verkehrssicherheit

Keine Sorge, dass passiert nicht im Ruhrgebiet. Hier schläft man zuverlässig den tiefen AGFS-Schlaf in dem die AGFS davon träumt, ein leistungsstarkes und erfolgreiches Netzwerk nordrhein-westfälischer Städte, Gemeinden und Kreise und ein Vorreiter einer zukunftsweisenden, urbanen Mobilität zu sein (s. Nahmobil Nr. 11 S 28). Hier will sich auch keine Verwaltung dem Stress aussetzen, den es mit sich bringt so wie Basel zu den lebenswertesten Städten der Welt zu gehören – so ein Status muss ja mit viel Aufwand erhalten werden. Dort schlägt die Verwaltung den Umbau eines Straßenzuges vor, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Da ist das Radfahren für Basler Verhältnisse tatsächlich nicht so toll, also ist es richtig, den Straßenzug anzugehen. Aus Sicherheitsgründen sollen 90 Parkplätze wegfallen – das sind 42 %. Und da kommt man drauf, obwohl es keine Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise der Schweiz gibt. Kaum zu glauben, aber wahr.

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er als Kooperationspartner von VeloCityRuhr über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung. Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund. Er ist per PGP-Schlüssel erreichbar (Testphase) über die E-Mail-Adresse norbert.paul@velocityruhr.net

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