Radverkehr in der Dortmunder Politik & Verwaltung

Man stelle sich vor, es gÀbe vom Dortmunder Tiefbauamt eine Pressemitteilung, sobald es zu einer kurzfristigen EinschrÀnkungen auf einem Drittel der Breite einer wichtigen Radverkehrsverbindung gÀbe. Gut, das klingt utopisch. Beim Autoverkehr ist das hingegen lÀngst RealitÀt.

In der Eigenwahrnehmung der Stadt versucht die Straßenverkehrsbehörde Risiken zu sehen, bevor was passiert. Aber selbst, wenn man sie drauf hinweist, passiert nicht, wie Leser*innen dieser dauerkritischen Nischenseite wissen. BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen sehen hingegen Handlungsbedarf bei der Radverkehrssicherheit. In LĂŒtgendortmund hĂ€tte man gerne ein eigenes Radverkehrskonzept.

Die ReprĂ€sentanten von MitbĂŒrger*innen mit anderer politischer Gesinnung als ich sie habe sorgen sich darum, dass Moscheebesucher*innen auch genug ParkplĂ€tze vorfinden. Die notwendigen FahrradabstellplĂ€tze mĂŒssen nicht herhalten fĂŒr den verzweifelten Versuch, religiöse RealitĂ€ten nicht sichtbar werden zu machen. Wobei die Stadt die bestimmt viel eher vergisst oder drauf vertraut, dass schon einen Felgenbieger aufgestellt wird, so wie das bei den Kitas auch ist.

In Dortmund war ja großes Demowochenende. Dass hat etwas geschaffen, was Politik und Verwaltung nicht hinbekommen wollen: Nicht komplett zugeparkte Straßen.

(Foto: Nico Faust)

 

 

 

Norbert Paul

Norbert Paul ist per PGP-SchlĂŒssel erreichbar (Testphase) ĂŒber die E-Mail-Adresse norbert.paul@velocityruhr.net

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