Ab auf den Gehweg

In Dortmund gibt es viele Stellen, bei denen die Infrastruktur suggeriert, Radverkehr gehöre auf den Gehweg, obwohl die Rechtslage genau umgekehrt ist. 2015 stellte ich ein paar Beispiele im ADFC-Blog vor. SpĂ€ter entstand eine Sammlung im Kommentarbereich hier unter einem Artikel. Behoben wurde bisher keiner dieser ProblemfĂ€lle, soweit ich weiß. Und diese Übersichten sind nur ein kleiner Auszug. Das Problem existiert stadtweit, so auch in der Löttringhauser Straße.

(Foto: Norbert Paul)

Ich vermute hier, dass es eine unsaubere Aufhebung der Benutzungspflicht ist, die zu dieser Situation fĂŒhrte. Das Problem ließe sich leicht lösen, wenn die Stadt wollte. Man mĂŒsste die Markierung entfernen.

In der Straße Hauert gibt es eine Straßenbreite, die fĂŒnf Spuren Platz bietet. Hier wĂ€re also Platz fĂŒr vernĂŒnftige Radfahrstreifen. Wenn man das mit der Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft fußgĂ€nger- und fahrradfreundlicher StĂ€dte, Gemeinden und Kreise in NRW ernst nehmen wĂŒrde, hĂ€tte die Stadt da lĂ€ngst gehandelt. Stattdessen gibt es ein Schild, dass man nur versteht, wenn man anhĂ€lt. Es legt nahe, im Schritttempo auf dem GehwegÂ Â ĂŒber die Kreuzung zu hoppeln.

(Foto: Norbert Paul)

 

Norbert Paul

Norbert Paul ist per PGP-SchlĂŒssel erreichbar (Testphase) ĂŒber die E-Mail-Adresse norbert.paul@velocityruhr.net

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