Bochum nun auch Mitglied in der AGFS: „Bochum und fahrradfreundlich – das passt so gut zusammen wie Peking und Luftkurort.“

AGFS_2012_RGBAls vorletzte Ruhrgebietsstadt ist nun auch Bochum in die Stillstandsverwaltungs- und Schönfärbereiarbeitsgemeinschaft die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW aufgenommen worden. Auf der Stadtseite gibt es bisher nur die Kurzmeldung, dass die Stadt einstimmig aufgenommen wurde von der Jury aus Mitgliedern des Landtages und Vertretern von Ministerien, Institutionen und Vereinigungen zusammen. FUSS Fachverband Fußverkehr Deutschland war nicht beteiligt. Der einzige Verband, dessen Beteiligung bekannt ist, ist der ADFC. So viel zur Gewichtung von Rad- und Fußverkehr. Entsprechend fällt der Fußverkehr bei Der Westen in der Vorberichterstattung auch weg. Solide ist hingegen der Bericht über die erfolgte Aufnahme. Wenn man von der Radwegebaufixierung absieht, zeugt auch der Kommentar von Sachverstand.

Passionierten Radfahrern wird vermutlich heute Morgen das Brötchen im Hals stecken bleiben, wenn sie lesen, dass Bochum in die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte aufgenommen wird. Bochum und fahrradfreundlich – das passt so gut zusammen wie Peking und Luftkurort. Die AG-Mitgliedschaft sollte Radfahrer zweitens freuen, weil sie eine Verpflichtung darstellt.

Wie einseitig die Ausrichtung und damit die Außenwahrnehmung auf Radverkehr in der AGFS immer noch ist, zeigt die Berichterstattung von Radio Bochum von heute. Worüber sollen die Journalisten berichtet, wenn es schon von Seiten der Stadt „Kommission erkundet Fahrradfreundlichkeit“ heißt und nicht „Kommission erkundet Fahrrad und Fußfreundlichkeit“. Los ging es heute Morgen mit:

Bochum könnte heute offiziell als fahrradfreundliche Stadt ausgezeichnet werden. Eine Kommission von mehr als zehn Experten besucht heute unsere Stadt und lässt sich von der Stadtverwaltung zeigen, was für Radfahrer in Bochum getan wird. Die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte sagte uns, man müsse nicht perfekt sein, um die Auszeichnung zu bekommen. Es müsse aber deutlich erkennbar sein, dass sich die Stadt auf den Weg gemacht hat, die Bedingungen für Fahrradfahrer zu verbessern. Eine Entscheidung soll schon heute Nachmittag fallen.

und heute Vormittag mit:

Bochum könnte heute als fahrradfreundliche Stadt ausgezeichnet werden. Darüber entscheidet heute Nachmittag eine Expertenkommission aus Politik, Verwaltung und dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub. Die Bochumer Stadtverwaltung rechnet sich gute Chancen aus. Auch wenn gerade für Alltagsfahrer noch viel zu verbessern sei – zum Beispiel auf der Hattinger Straße oder dem Innenstadtring – habe man mit dem Springorumradweg oder der Erzbahntrasse schöne Freizeitradwege geschaffen. Außerdem kümmert sich seit Anfang des Jahres ein Mobilitätsbeauftragter um die Interessen der Radfahrer.

und endete mit:

Bochum darf sich ab sofort fahrradfreundliche Stadt nennen. Das hat am Nachmittag eine Expertenjury entschieden. Nach einer Prüfung auf Bochumer Radwegen und Straßen ist Bochum in die Arbeitsgemeinschaft der fußgänger- und fahrradfreundlichen Städte NRW aufgenommen worden. Bochum ist das 78. Mitglied. Die Aufnahme sei eine gute Möglichkeit, sich in Zukunft weiter zu verbessern, sagte uns Oberbürgermeister Thomas Eiskirch. Durch die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft hoffe man auf einen Austausch mit den anderen Städten und gute Förderungsmöglichkeiten für Radwege.

Wir fassen die drei Meldungen zusammen:

  • Die Stadtverwaltung sucht die Stellen aus, wo es am wenigsten schlimm aussieht und wenn das neu gebaut aussieht bei einer geführten Radtour, zeigt die Stadt für die Jury ausreichend Willen, was für den Radverkehr zu tun.
  • Nach der Tour darf Bochum sich fahrradfreundliche Stadt nennen (verbietet es eigentlich ein Gesetzt, sich auch ohne AGFS-Mitgliedschaft so zu nennen?) was noch lange nicht heißt, dass sie es ist.
  • Was für den Freizeitverkehr zu tun, reicht erst einmal aus.
  • Was Radverkehrsfreundlichkeit ausmacht, ist für den Hörer aber wohl eh nicht so wichtig, also lassen wir das Thema mal aus.
  • Der Stadt geht es vor allem um Radwegebau (für die Freizeit?).
  • Es gibt jetzt jemanden, der sich drum kümmert (bisher hat es also so richtig keiner getan)
  • Fußverkehr spielt keine Rolle.

Ob Bochum nun wirklich viel schlimmer dasteht, als z. B. Dortmund, kann man diskutieren. Es bleibt zu hoffen, dass die Politik und die Politik kapieren, dass die AGFS-Mitglied kein Zertifikat für den Ist-Zustand ist sondern eine Selbstverpflichtungserklärung, endlich mal was zu tun, bis man laut Satzung nicht mehr Mitglied sein darf. Auch bleibt zu hoffen, dass der neue Nahmobilitätsbeauftragte von der restlichen Verwaltung nicht größtenteils alleine gelassen und behindert wird bei der Umsetzung der Selbstverpflichtung, wie es gut informierte Kreise für eine andere Stadt in Ruhrgebiet berichteten.

Ergänzung 11. 06. 2016 13:21

Leider kann ich die Karte nicht in meinem Kommentar einbinden, daher hier oben die Karte aus meiner Antwort unten:

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1. Stelle ADFC-Blog-Bericht: 51.520981, 7.520871
2. Stelle ADFC-Blog-Bericht: 51.502732, 7.497482
3. Stelle ADFC-Blog-Bericht: 51.512772, 7.451236
4. Stelle ADFC-Blog-Bericht: 51.502672, 7.522073

Die Marker werden aktuell nicht angezeigt. Wir kümmern uns drum.

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er als Kooperationspartner von VeloCityRuhr über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung. Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund. Er ist per PGP-Schlüssel erreichbar (Testphase) über die E-Mail-Adresse norbert.paul@velocityruhr.net

29 Gedanken zu „Bochum nun auch Mitglied in der AGFS: „Bochum und fahrradfreundlich – das passt so gut zusammen wie Peking und Luftkurort.“

  • 09.06.2016 um 18:11
    Permalink

    Nicht ganz frisch, aber interessant: Die Einschätzung der Kommission im Detail. http://tinyurl.com/zsj44ag

    „Alles, was die Stadt neu angefasst hat, ist prima“, lobte Peter London, der im Landesministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr Ansprechpartner für die Radwegeplanung ist“

    Sperung der Hauptstraße? Unstetige Führung Unterstraße, teils durch Haltestellen hindurch? Westkreuz? Bei Neugestaltung regelmäßig Z. 240 auf rotem Holperpflaster? Alles ganz neu, alles ganz sicher nicht „prima“.

    Immerhin empfiehlt die Kommission den Verzicht auf Z. 240. Insgesamt ist die Einschätzung ziemlich lauwarm.

    Antwort
      • 10.06.2016 um 0:53
        Permalink

        Immerhin suggeriert die Markierung nicht wie in Dortmund üblich, dass man auf einem Gehweg – Radfahrer frei weiterfahren müsse.

        Danke für die Hinweise.

        Antwort
        • 10.06.2016 um 12:58
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          Ja, das Thema brennt mir auch auf den Nägeln. Ich sammel noch Fotos, dann kann man bündeln, statt jeden Einzelfall zu diskutieren.

          Antwort
          • 10.06.2016 um 13:11
            Permalink

            Super!

            ich habe auch schon das eine oder andere Foto gemacht, das aber nicht weiter gebündelt bisher außer vor 1,5 Jahren diesen Artikel hier:

            http://adfc-blog.de/2015/01/konflikte-induzieren/

            Grundsatzthemen sind ja im Nahmobilitätsbeirat vorgesehen. Fabian wird das für VCR sicherlich gerne einbringen, falls Bürger das nicht dürfen.

            Antwort
            • 11.06.2016 um 11:51
              Permalink

              Danke. Hast du den Straßennamen fürs erste und letzte Foto des Beitrags im Kopf? Hast du damals eine Änderung angeregt?

              Antwort
              • 11.06.2016 um 12:03
                Permalink

                Ich wollte das auch bei Gelegenheit systematisch angehen wie du es jetzt machst.

                Hier eine Übersichtskarte

                [s. oben- wird hier leider nicht angezeigt]

                Die dortmunder Stellen in dem Bericht sind entsprechend durchnummeriert.

                Antwort
                • 12.06.2016 um 12:26
                  Permalink

                  Nächster Fall: Von Westen kommend direkt vorm Rahmer Bahnhof bei der Bushaltestelle. Hatte leider keine Kamera dabei.

                  Antwort
                  • 12.06.2016 um 23:24
                    Permalink

                    Sehr lustig, die Stelle (http://tinyurl.com/hpab3o9) wollte ich heute auf einem kleinen Umweg ablichten, aber dann war die Zeit zu knapp. Kurz westlich davon gibts in Gegenrichtung wohl noch einen, möglicherweise auf einen nicht freigegebenen Gehweg (http://tinyurl.com/jdabtju), auch das gibts in Dortmund öfter.

                    Das Problem mit der fehlenden Kamera kenn ich. Hab mir darum eine alte, aber sehr gute Kamera für 4 € bei Ebay geschossen und fest installiert. So musss ich bei Planungsfehlern nicht mehr halten, sondern nur noch kurz antippen. Auch das „Anzeigen im Vorbeifliegen“ spart Zeit. Das Beste ist aber die Zauberstab-Funktion: Du glaubst gar nicht, wie schnell die Hornochsen, die den Radfahrstreifen als Abbiegestreifen missbrauchen (Marsbruchstr. & Co.) verschwinden, wenns von hinten blitzt. :-)

                    Antwort
  • 15.06.2016 um 23:52
    Permalink

    Befestigung mit einer gummierten Rohrschelle aus dem Sanitärbereich (bei mir am Steuerrohr, Ober- oder Unterrohr gehen aber auch, wenn da mehr Platz ist), daran per Schraube ein Holzbrettchen mit Stiel befestigt. An einer Schraube, die von unten durchs Brettchen geht, wird die Kamera befestigt:

    bzw.

    Statt dieser Schraube für die Stativaufnahme der Kamera könnte man auch eine Smartphoneklemme fürs Brettchen basteln.

    Scharf genug sind die Bilder (das hier war bei gut 30:


    und wenn mal eines bei nem Schlagloch verwackelt, ist das egal, ich drück ja mehrfach ab. Schwieriger ist das Wetterproblem, bei Regen lass ich sie lieber ab, solange ich kein Regencape für das Ding hab.

    Bei Investitionskosten von 4 € kann ich es vertreten, das beim Parken dran zu lassen. Und mit Regencape sinkt das Risiko nochmal, weil man es nicht mehr sieht.

    Antwort
    • 16.06.2016 um 9:49
      Permalink

      Ich meinte mehr die Kamera als die Halterung. Die Kamera muss ja einerseits fest sitzen, was einem schnellen Abnehmen schnell entgegen steht, anderseits will man sie ja nicht am Rad lassen, wenn man es z. B. am Hauptbahnhof abstellt.

      Antwort
      • 16.06.2016 um 10:34
        Permalink

        Dafür ist die Schraube, die von unten durchs Brettchen kommt (der silberne Punkt rechts). Die meisten Kameras haben auf der Unterseite ein Gewinde (eine Art fest eingebaute Mutter), mit denen man die Kamera auf ein Stativ schrauben kann. Damit drehe ich die Kamera auf diese Schraube auf, das ist fest. Zum Abnehmen nehm ich die ganze Halterung ab, nur die Schelle bleibt dran. Dauert nur Sekunden.

        Ich muss allerdings vom Nachbau abraten. Wenn man bequem durch Antippen Planungsfehler, Wildwuchs und und absurde Benutzungspflichten dokumentieren kann, dann tut man das auch. Und muss es anschließend melden. Und ggf. nachhaken. Das artet ganz schön in Arbeit aus… ;-)

        Antwort
        • 16.06.2016 um 14:05
          Permalink

          Zum Abnehmen nehm ich die ganze Halterung ab, nur die Schelle bleibt dran. Dauert nur Sekunden.

          Das war die entscheidende Info. Das mit dem Stativgewinde war mir schon klar.

          Wenn man bequem durch Antippen Planungsfehler, Wildwuchs und und absurde Benutzungspflichten dokumentieren kann, dann tut man das auch.

          Geht mir auch so, wenn ich die Kamera dabei habe …

          Und ggf. nachhaken. Das artet ganz schön in Arbeit aus…

          Jep ;-)

          Antwort
          • 29.12.2017 um 2:11
            Permalink

            Heute war ich mit Kamera unterwegs. Vielleicht 1,5 Stunden, mindestens 3 Stunden Nachbereitung. Es ist wirklich gefährlich eine Kamera dabei zu haben und gut, dass ich noch nicht zum Nachbau gekommen bin. ;-)

            Antwort
  • 25.06.2016 um 23:58
    Permalink

    Oben kann man nicht antworten, darum hier: Landgrafenstraße ist neu, damit gehts in Richtung 25. Palmweide ist so was Halbes, die Linie ist ja eher die Wartelinie der Nebenstraße. Also eher eine missglückte Überleitung auf die Fahrbahn als eine falsche Aufleitung in den Seitenraum. Missglückte Überleitungen auf die Fahrbahn gibts natürlich massig, oft noch viel schlimmer durch fehlende Sichtbeziehung. Die sammel ich aber nicht, sondern melde sie sofort, wenn Aussicht auf Erfolg besteht. Den krassen Fall hier melde ich demnächst (http://tinyurl.com/h7lgjq9 wenn da was parkt, hat man Sichtweite null), bei dem hier (http://tinyurl.com/jzks7f8) lass ich es, weil absehbar aussichtslos.

    Antwort
    • 26.06.2016 um 10:25
      Permalink

      Stimmt, da war ich zu schnell. Habe ich auch schon gemeldet, passiert ist nichts. Fehlgeleitete Überleitungen auf die Fahrbahn werden in Dortmund auch noch gebaut. Artikel folgt.

      Heute noch schnell ein Foto gemacht von der Stelle am Rahmer Bahnhof:

      Frei-Vogel-Straße ist ja ohne Benutzungspflicht.

      Antwort
      • 26.06.2016 um 10:58
        Permalink

        „Fehlgeleitete Überleitungen auf die Fahrbahn werden in Dortmund auch noch gebaut.“

        Das ist wirklich ein Problem, das selbst neue Dinge nicht venünftig gemacht werden. Man könnte schlechte Lösungen im Bestand leichter akzepieren, wenn man wenigstens wüsste: Wenns neu gemacht wird, wirds in Ordnung. Da sehe ich auch eine Aufgabe für den Nahmobilitätsbeirat.

        „Frei-Vogel-Straße ist ja ohne Benutzungspflicht.“
        Unbeschilderte Radwege sind keine Wege zweiter Klasse. Die Anforderungen an die Qualität sind gleich.

        Antwort
        • 26.06.2016 um 11:07
          Permalink

          Das ist klar, nur ist das Problem dadurch für mich nicht so drängend.

          Antwort
      • 28.06.2016 um 0:45
        Permalink

        Ist der Fall nicht auch anders gelagert? Jemand kommt auf deinem Bild vom freigegeben Gehweg und wird auf den unbeschilderten Radweg geführt. Sozusagen ein Upgrade, denn wer Gehwege nutzt, nutzt auch unbeschilderte Radwege. Wer hier schon auf der Fahrbahn ist, wird nicht in die Falle gelockt.
        Was mich ärgert und was ich sammele sind Fälle, wo jemand auf etwas mehr (Radfahrstreifen) oder weniger (Schutzstreifen) Benutzungspflichtigem ist, und dann durch die Markierung suggeriert wird, er müsse nun auf etwas nicht Benutzungspflichtiges (Gehweg, Radfahrer frei oder unbeschilderter Radweg) wechseln. Das verursacht mindestens fünf Probleme:
        Der völlig legale Verbleib auf Fahrbahnniveau ist für den nachfolgenden Verkehr überraschend, so dass es zu Gefährdungen kommen kann.
        Autofahrer mit geringer Regelkenntnis und Charakterstärke fühlen sich zu Erziehungsmaßnahmen berechtigt.
        Ortsunkundige Radfahrer landen möglicherweise auf Infrastruktur, die sie nicht freiwillig gewählt hätten.
        In letzterem Fall werden auch Fußgänger unnötig belästigt.
        Und die immer noch verbreitete Fehleinschätzung, Radwege seien grundsätzlich benutzungspflichtig, verfestigt sich (bei Auto- und Radfahrern).

        Auf deinem Foto trifft allenfalls Punkt 5 zu. OK, auch Punkt 2, aber nicht mehr als auch sonst bei unbeschilderten Radwegen.

        Antwort
        • 28.06.2016 um 15:52
          Permalink

          Ist wohl tatsächlich besser, erst mal eine sortenreine Sammlung zu machen und wenn das Problem gelöst ist, kann man sich den nächsten annehmen.

          Antwort
    • 26.06.2016 um 10:14
      Permalink

      Gleichzeitig geht mit der Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft aber auch die Verpflichtung einher, eine noch weitergehende Verbesserung für diese beiden wichtigen Verkehrsträger herbeizuführen. […] Insgesamt kann also festgestellt werden, dass sich die Stadt Bochum auf dem richtigen Weg hin zu einer fuß- und radverkehrsfreundlichen Stadt befindet, dass dieser Weg nun aber auch konsequent weitergegangen werden muss.

      Wann steht das endlich einmal in einer Ratsunterlage in Dortmund …

      Danke für den Hinweis.

      Antwort
  • 16.07.2016 um 15:05
    Permalink

    Hatten wir die Faßstraße schon in der Sammlung?
    (Foto: Norbert Paul) (Foto: Norbert Paul)

    Im Prinzip ein ähnliches Problem ist es ein paar Meter weiter, wo der Eindruck entsteht, Radfahrer*innen müssten vom Gehweg kommen.

    (Foto: Norbert Paul) (Foto: Norbert Paul)

    Auf der anderen Straßenseite haben sie alles richtig gemacht.

    (Foto: Norbert Paul) (Foto: Norbert Paul)

    Es wurde sogar verdeutlicht, dass Radfahrer*innen nicht vom Gehweg kommen können.

    (Foto: Norbert Paul) (Foto: Norbert Paul)

    Antwort
    • 17.07.2016 um 0:38
      Permalink

      Ja, diese Aufleitung habe ich nur als Randbemerkung drin, weil sie sich selbst bald in der Form erledigt. Da die Ecke umgestaltet wird (nicht gut, aber (hoffentlich) anders, du hast den Artikel ja selbst geschrieben), macht es nicht viel Sinn, den jetzigen Zustand noch groß zu bemängeln. Ähnlich habe ichs mit Steinsweg/Borussiastr./Kleybredde gehalten. Benutzungspflichtigen Radweg auf Gehweg geführt (und 2x inakzeptable Benutzungspflicht nur wg. Räumzeiten), aber die Kreuzung muss wg. RS1 geändert werden, also nur Randbemerkung.
      Bild der Situation dort:

      Die Überleitung auf die Fahrbahn (dein zweites Bild) funktioniert gar nicht, die fahren massenhaft über Sperrfläche und Radfahrstreifen, aber da die Stelle lt. Plan nicht so bleibt, sehe ich da auch keinen Handlungsbedarf.

      Antwort

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