Poller

Protected Bike Lanes sind ja gerade schwer angesagt bei vielen Radaktivisten. Ich glaube, dass Poller und Co. vor allem eine Sicherheit vorgaukeln. Sie verhindern vielleicht das falsch abgestellte Auto, was nervig ist, aber beherrschbar ist als Radfahrer*in sind aber machtlos gegen die lebensbedrohlichen Gefahren. Die halten selbst Stahlpoller nicht von einem fern, wie das Bild aus Dortmund zeigt.

(Foto: Norbert Paul)

In einem Interview Ă€ußert sich Siegfried Brockmann nicht nur wie gewohnt dazu da, dass Radfahrer*innen besonders wenig regeltreu sein, sondern Ă€ußert sich auch kritisch zu diesem Thema.

Also fordert der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) Abtrennungen zwischen Fahrbahn und Radweg mit BlumenkĂŒbeln oder Ähnlichem. Meine Prognose ist: Wenn wir die BlumenkĂŒbel haben, merkt der Radfahrer, dass die Hindernisse auch fĂŒr ihn eine gewisse Gefahr darstellen. Weil er vielleicht selbst mal den Radweg nach links verlassen muss, wenn vor ihm eine Gefahrensituation entsteht.

 

Norbert Paul

Norbert Paul ist per PGP-SchlĂŒssel erreichbar (Testphase) ĂŒber die E-Mail-Adresse norbert.paul@velocityruhr.net

3 Gedanken zu „Poller

  • 20.07.2017 um 9:17
    Permalink

    Das Problem mit „Poller und Co.“ ist halt: Das sind Heimwerker-Lösungen, die das Konzept der „Protected Bike Lanes“ ad absurdum fĂŒhren.

    Antwort
    • 20.07.2017 um 13:14
      Permalink

      Als „Protected Bike Lanes“ wird so viel unterschiedliches verkauft. Die einzige Gemeinsamkeit ist, dass jeweils behauptet wird, dass die eigene Lösung die Richtige ist.

      Antwort
  • 23.07.2017 um 16:33
    Permalink

    Das gilt natĂŒrlich fĂŒr alle Konzepte, auch fĂŒr die, die PBLs ablehnen.

    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.