Nicht sachgerechte Absicherung in der Bolmke

Arbeitsstellen im Straßenraum mĂŒssen ordentlich gesichert werden, damit nichts passiert. Dazu gibt es Richtlinien wie die Richtlinien zur Sicherung von Arbeitsstellen. Sie stellen einerseits sicher, dass sachgerecht abgesichert wird, anderseits stellt sie aber auch sicher, dass Verkehrsteilnehmer*innen durch Gewöhnung sicher damit umgehen können. Die Grundgedanken sind nicht allzu kompliziert und könnten leicht umgesetzt werden. Die RealitĂ€t ist leider in StĂ€dten wie Dortmund eine deutlich andere. Richtig ist daran fast nichts.

In der Bolmke sieht es an einer Stelle aktuell so aus.

BauzĂ€une, die hier vermutlich BergschĂ€den einzĂ€unen, sind Hindernisse, die entsprechend abgesichert werden mĂŒssen wie eine Grube mit Absperrschranken und gelben dauerleuchtenden Warnleuchten – auch in LĂ€ngsrichtung. Gerade weil es um einer Absperrung in einem Wald handelt, sind die Warnleuchten unverzichtbar. Diese mindestens fĂŒnf Leuchten mĂŒssten gleichmĂ€ĂŸig ĂŒber die Breite des gesperrten Weges verteilt werden und dĂŒrfen max. einen Meter auseinander liegen. Die Absperrung mit Absperrschranken muss natĂŒrlich ĂŒber die ganze Breite des Weges gehen.

Ich wĂŒrde die Absicherung immer getrennt vornehmen von den BauzĂ€unen, aber zwingend notwendig ist das nicht. Es spricht aber vieles dafĂŒr, wie Uli Korsch schreibt.

BauzĂ€une aus Drahtgitter haben naturgemĂ€ĂŸ eine geringe WindangriffsflĂ€che und sind daher bei fachgerechter Aufstellung in der Regel standsicher. Die erforderliche Anbringung von Absperrschranken erhöht jedoch die Windlast, was bei der Bemessung der Aufstellvorrichtung berĂŒcksichtigt werden muss – insbesondere bei LĂ€ngsabsperrungen. Es kann daher erforderlich sein, die Absperrschranken mit separaten Aufstellvorrichtungen aufzustellen – insbesondere im Fahrbahnbereich.

Eine Kombination darf aber nicht dazu fĂŒhren, dass man an Fußplatten bzw. BauzaunfĂŒĂŸe spart. Die eingesetzten Fußplatten bzw. BauzaunfĂŒĂŸe mĂŒssen einen ausreichenden Aufprallschutz sicher stellen. Nur einseitig befußte Absperrschranken haben diesen ganz sicher nicht. Frei angelehnte Absperrschranken erst recht nicht. Angesichts der Unebenheiten des Bodens, der Dauer der Absperrung und der Wahrscheinlichkeit von Vandalismus, wĂ€ren hier FĂŒĂŸe sinnvoll, die eine Verankerung im Boden zulassen.

Norbert Paul

Norbert Paul ist per PGP-SchlĂŒssel erreichbar (Testphase) ĂŒber die E-Mail-Adresse norbert.paul@velocityruhr.net

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