Das macht Bochum dieses Jahr für den Radverkehr

Anfang des Jahres berichteten wir, was die Stadt Bochum im letzten Jahr gemacht hat für den Radverkehr. Nun liegt uns auch vor, welche substanzielle infrastrukturelle Fortschritte dies Jahr umgesetzt werden sollen.

Für das Jahr 2018 wurden einige Maßnahmen bestimmt, die zunächst besondere Priorität genießen in alphabetischer Reihenfolge sind dies:

  • Berliner Straße, Kreuzung mit Schlaraffia-/Burgstraße (ursprünglich für 2017 geplant – Förderung im Rahmen der Förderrichtlinie Nahmobilität)
    Umbau der Gehwege zu Rad- und Gehwegen im Rahmen von Kanalbauarbeiten. Anlage von Radfahrstreifen nach Süden bis Wattenscheider Hellweg (ca. 830 Meter). Aufwertung Berliner Straße für Radverkehr als direkte Nord-Süd-Verbindung zwischen Gelsenkirchen und Hattingen bzw. der westlichen Bochumer Stadtteile. Verlegung des Radwanderweges R25 (Bestandteil der Route der Industriekultur, Verbindung zwischen Kray-Wanner Bahn und Bochum-Dahlhausen) von Privatflächen hierher. .
  • Kreuzung Castroper-/Harpener Hellweg/Sheffieldring (Aufgrund einer Anregung nach §24 GO NRW)
    Von Osten kommend Aufhebung der Benutungspflicht, Umgestaltung des freifließenden Rechtsabbiegers und Anlage einer geradlinigen Aufleitung auf die erste Verkehrsinsel.
  • Engelsburger Straße, Schützenstraße bis Rampe Bahnbrücke
    Anlage von Radfahrstreifen beidseitig.
  • Fahrradstraßen
    Einrichtung von zumindest zwei Fahrradstraßen (Ümminger See/Weitmarer Straße zwischen Lange Malterse und Kohlenstraße), Prüfung und Planung weiterer Fahrradstraßen
  • Hattinger Straße
    Umbau Haltestelle Bergmannsheil mit Installation von Radfahrstreifen (weitergehende Straßenneugestaltung in 2019)
  • Kornweg (ursprünglich für 2017 geplant)
    Anbindung des Kornweges an die Lothringentrasse
  • Markstraße
    Anlage von Schutzstreifen (Universitäts- bis Semperstraße) und Radfahrstreifen (Universitäts- bis Stiepeler Straße und Hanielstraße bis Opelring). Planung von Radverkehrsanlagen für den Abschnitt Semper- bis Hanielstraße
  • Universitätsstraße, Auffahrt Uni-West (ca. Max-Imdahl- bis Laerholzstraße)
    Installation eines Zweirichtungsradweges sowohl zur Anbindung der Radfahrstreifen auf der Universitätsstraße (nur eine Richtung) als auch zur Erschließung der Wohnanlagen an der Laerholzstraße (beide Richtungen)
  • Universitätsstraße, Alsenstraße bis Südring
    Installation von Radfahrstreifen (letzter Lückenschluss zur Innenstadt hin)
  • Viktoriastraße
    Verlegung des (nicht benutzungspflichtigen) Radweges zwischen Konrad-Adenauer-Platz und Kerkwege auf Fahrbahnniveau. Dadurch Verbesserung sowohl für den Fuß- als auch für den Radverkehr und Reduzierung der Viktoriastraße in Richtung Innenstadt um einen Fahrstreifen.
  • VRRadboxen bzw. „Dein Radschloss“
    Installation von 186 Fahrradboxen an 14 Standorten
  • Wasserstraße, Wiesental bis Königsallee
    Installation von Radfahr- und Schutzstreifen, wo möglich beidseitig
  • Wegweisung
    Verdichtung der wegweisenden Beschilderung für den Radverkehr im gesamten Stadtgebiet

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er als Kooperationspartner von VeloCityRuhr über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung. Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund. Er ist per PGP-Schlüssel erreichbar (Testphase) über die E-Mail-Adresse norbert.paul@velocityruhr.net

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