Tu Dortmund bleibt nach kleiner Anfrage kontinuierlich am Thema Fahrradabstellen dran

Als ich 2012 anmerkte, ich wĂŒrde FahrradbĂŒgel auf dem SĂŒdcampus vermissen, wagte ich nicht davon zu trĂ€umen, dass daraufhin die Anzahl FahrrĂ€der deutlich steigen wĂŒrde (ich Ă€rgere mich, damals keine ZĂ€hlungen gemacht zu haben) sondern es ging mir einfach darum, mein Fahrrad vernĂŒnftig abstellen zu können. Inzwischen sind selbst LastenrĂ€der keine Seltenheit mehr. Das die Verwaltung sich dem Thema dann gleich umfassend annahm, war dann im positiven Sinne ĂŒberraschend und mir fehlt im Zusammenhang mit der kommunalen Verwaltung ein nur in AnsĂ€tzen vergleichbarer Erfolg, bei dem eine kleine Nachfrage dazu fĂŒhrt, dass die Verwaltung sich kontinuierlich eines Themas annimmt und es ohne zu kritisierende MĂ€ngel bearbeitet. (WĂ€re der Output aus der Kommunikation mit der Stadtverwaltung Dortmund gleich hoch, wĂŒrden heute die NiederlĂ€nder und Kopenhagener Planer in Dortmund dauercampen. ;-)) Als die FahrradbĂŒgel gut angenommen wurden, folgten nĂ€mlich weitere BĂŒgel. Ganz ohne Betteln, wurde die Infrastruktur fĂŒr FahrrĂ€der also ausgebaut, wenn die beobachtbare Nachfrage es nötig machte. Und vor vielleicht zwei Wochen folgten mal wieder weitere FahrradbĂŒgel, fĂŒr die sogar eine FlĂ€che gepflastert wurde. Ob da die kĂŒrzlich erfolgte Umfrage zum Radfahren unter Hochschulangehörigen eine Rolle spielte, weiß ich nicht.

(Foto: Norbert Paul)

Norbert Paul

Norbert Paul ist per PGP-SchlĂŒssel erreichbar (Testphase) ĂŒber die E-Mail-Adresse norbert.paul@velocityruhr.net

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