Dortmund setzt auf Piktogramme gegen Geisterradler

(Polizei Dortmund) Mal schnell den Radweg in die falsche Richtung fahren, weil das so schön bequem ist? Leider handeln einige E-Roller- und Radfahrer*innen so. Und bringen sich selbst und andere in Gefahr. Polizei und Tiefbauamt wollen Geisterradler*innen in einer gemeinsamen Aktion zum Umdenken bewegen.
Rad- oder Scooter-Fahrer*innen, die auf der falschen Straßenseite unterwegs sind, riskieren Stürze oder Kollisionen mit denjenigen, die richtig unterwegs sind. Ein weiteres großes Problem: Autofahrer*innen rechnen in Einmündungsbereichen nicht damit, dass jemand mit hoher Geschwindigkeit von rechts auf dem Gehweg angerauscht kommt. Um Unfälle zu verhindern und die Zweiradfahrer*innen auf die richtige Straßenseite zu lotsen, wurden Polizei und Stadt Dortmund im vergangenen Sommer kreativ – mit Sprühkreide in Neonpink und Neongelb.
„Daumen hoch“ zeigt an: Die Richtung stimmt, alles richtig, gute Fahrt! „Daumen runter“ bedeutet: Falsche Seite, bitte auf die andere Straßenseite wechseln! „Unsere Unfallauswertung ergab, dass Radfahrer an dieser Stelle verunglücken, weil sie den Radweg verbotenerweise entgegengesetzt der Fahrtrichtung befahren. In der Folge kommt es zu vermeidbaren Kollisionen mit Fahrzeugführern beim Einbiegen und Kreuzen“, sagt Jolanta Bialas, die Leiterin der Direktion Verkehr im Polizeipräsidium Dortmund.

