DortmundInfrastruktur

Als Dortmund mit 2,10 m breiten Radwegen Autofahrer begeisterte

Historisch informierte Planende wissen ebenso wie Stammlesende dieser Seite, dass viele angeblich neue Ideen schon mal da waren. So ist es auch, wenn die Stadt Dortmund nun breite(re) Radwege baut. So wurde in den 1950er-Jahren in einem Zeitungsartikel eine Straße positiv thematisiert, die bei 30 Meter Breite – 33 Meter bei Straßenbahnhaltestellen  – eine vierspurige Fahrbahn und Parkstreifen biete und damit ein Zucker für die Autofahrer sei.  Zudem gäbe es 4 Meter breite Gehwege und 2,10 Meter breite Radwege. Dies gibt Rabeler in seinem Buch Wiederaufbau und Expansion westdeutscher Städte 1945— 1960 im Spannungsfeld von Reformideen und Wirklichkeit (S. 97) wieder. Leider verzichtet er auf genaue bibliografische Angaben zu dem Artikel. Ebenso bleibt die Straße ungenannt.

Falls jemand eine Idee hat, wo sich diese Radwege befunden haben (oder gar noch befinden), freue ich mich über Hinweise.

Norbert Paul

Bin ohne Warnweste und unzulässigen sowie unsinnigen Blinklichtern unfallfrei mit dem Rad im Alltag unterwegs – auch in dunklen Sachen. Nach einschlägigem Studium folgten mehrere berufliche Stationen in der Verkehrsverwaltung. Dabei heute vor allem mit Rechtsfragen befasst. Mit meinem PGP-Schlüssel kann man mir an norbert.paul@velocityruhr.net verschlüsselte E-Mails schreiben.

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