Bisherige Zitate

Hier eine Übersicht der bisher im Seitenbereich erschienen Zitate. Das am längsten zurückliegende Zitat steht unten.

»Nicht nur die Forderung nach Teilhabe und Teilhabegerechtigkeit, sondern auch deren praktische Umsetzung […] stellen westentliche politische Signaturen der Gegenwart dar. Und es sind dabei zwar in manchen Fällen dann Wutbürger, aber sehr häufig eben auch Mutbürger, die sich in die Geschehnisse einbringen.«

Thomas Schlag 2013: Public Theology – ein globales Programm für die lokale Kirche. In: Christina Aus der Au, Ralph Kunz, Thomas Schlag und Hans Strub (Hg.): Urbanität und Öffentlichkeitarbeit. Kirche im Spannungsfeld gesellschaftlicher Dynamiken, S. 137–148.

»Gewohnt schlecht fällt die Bilanz der Radfahrer aus.«

Oliver Vollmerich über das Abschneiden von Dortmund bei einer Untersuchung zur Zufriedenheit aus Sicht der Verkehrsteilnehmer*innen auf WAZ.de.

»Wenig Zweck hat es, einzelne, kürzere Radwege-Strecken auszubauen, etwa bei Straßen, wo gerade Geldmittel und Raum hierfür zur Verfügung stehen. Vielmehr muß die Frage der Anlage von Radwegen für ein Verkehrsgebiet nach einheitlichen Richtlinien in Form einer Netzplanung geklärt werden.«

Schacht, Hans-Joachim 1937: Der Radwegebau in Deutschland, S. 28.

»Gegenwärtig [1984!] werden die tatsächlichen und vermeintlichen Vorzüge des Fahrrads manchmal, vor allem publizistisch, geradezu euphorisch hervorgehoben. […] Das Fahrrad ist ein Verkehrsmittel, welches im Rahmen einer sinnvollen Aufgabenteilung entsprechend seiner Eigenschaften Anteile der zu leistenden Verkehrsarbeit übernehmen kann.«

Switaiski, Bernhard 1984: Verkehrsaufkommen im Fahrradverkehr, Seite 38f.

»Ein Weiterer ›Akteuer‹ bei der Straßenraumgestaltung ist die Straßenverkehrsbehörde. Ihre Arbeitsgrundlage ist die StVO, allerdings oft in eigenwilliger Auslegung.«

Harald Heinz 2014: Schöne Straßen und Plätze, Bonn: Kirschbaum Seite 36.

Norbert Barthle, BMVI: »Autos sind nicht für 30km/h gebaut!«
Burkhard Stork, ADFC: »Städte sind nicht für 50km/h gebaut!«

Forum Radverkehr, 15.04.2016, zitiert nach mobilmanie.de

»Ich sage immer, es gibt drei Zutaten für eine gute Fahrradstadt: Infrastruktur, Infrastruktur und Infrastruktur«

Morten Kabell, Bürgermeister für Umwelt und Technik in Kopenhagen im Tagesspiegel

»Wenn die Mandatsträger und Bürgermeister, die Großkopferten und die lokale Prominenz, die lokalen Eliten und die, die es gerne wären, einen Journalisten ganz besonders ins Herz geschlossen haben, dann stimmt etwas nicht. Lokaljournalismus ohne Ärger, das ist kein Journalismus.«

Benjamin Piel auf Zeit Online

»Das Problem bei Hobby-Planern ist aber allzu oft, dass sie ihre Gedanken nicht zu Ende führen.«

Dominique Spirgi auf tageswoche.ch

»Die Schweiz täte gut daran, Deutschland künftig als Drittweltstaat einzustufen, insbesondere, wenn es dort um Infrastruktur- und Verkehrspolitik geht.«

Beni Gafner auf bazonline.ch

»Die jahrzehntelange automobilfreundliche Politik hat aber nicht nur den Raum getötet und die Aufenthaltsqualität des Stadtraumes gemindert, viel gravierender sind die mentalen Spuren. Viele Autofahrer finden es völlig selbstverständlich, dass sie öffentliche Straßen für private Zwecke nutzen, dabei Lärm machen und Raum beanspruchen. Als ob es ein Naturrecht auf einen eigenen, natürlich kostenlosen Stellplatz gäbe.«

Weert Canzler und Andreas Knie auf Zeit Online

»Das Auto wird in Dortmund schon rein optisch als nahezu alternativlos präsentiert.«

Greenpeace

»Denn ohne einen Wettbewerb der Ideen und Meinungen wachsen das Unwissen und auch die Ignoranz. Im politischen Alltag bedeutet das erst einmal: Regierungen machen Fehler, weil Regierungen aus Menschen bestehen und Menschen Fehler machen. Unabhängige Kritiker sorgen dafür, dass diese schnell auffallen. Auch den Regierungen selbst.«

Götz Hamann auf Zeit Online

»In Wahrheit sind die Medien in Deutschland zu unkritisch.«

Wolfgang Clemens, zitiert nach meedia.de