Bochum sucht durchlässige Sackgassen

Matthias Olschowy, Radverkehrsbeauftragter der Stadt Bochum, hält am 08.06.2016 in Bochum ein Sackgassenschild in der Hand, welches gegen ein Schild mit Hinweis auf einen Durchweg für Fußgänger und Radfahrer getauscht wurde. (Foto: Lutz Leitmann / Stadt Bochum, Referat für Kommunikation)
Matthias Olschowy, Radverkehrsbeauftragter der Stadt Bochum, hält am 08.06.2016 in Bochum ein Sackgassenschild in der Hand, welches gegen ein Schild mit Hinweis auf einen Durchweg für Fußgänger und Radfahrer getauscht wurde. (Foto: Lutz Leitmann / Stadt Bochum, Referat für Kommunikation)

Ein dickes Lob geht diese Woche an die Stadt Bochum. Dort gibt es jetzt eine kleine Aktion, die für mehr Fußverkehrs- und Fahrradfreundlichkeit sorgen soll. Mit dem Fahrrad kann man ganz andere Wege nutzen als mit motorisierte Verkehrsmitteln. Wenn man zu Fuß unterwegs ist, gilt dies erst Recht. So sind viele Sackgassen für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen gar keine Sackgassen. Damit man das erkennen kann, gibt es eigene Varianten vom Verkehrszeichen 357 <Sackgasse> mit einem Symbolbild für die Durchlässigkeit. Bochum hat damit begonnen, die Schilder auszutauschen. Damit der Prozess beschleunigt wird, bittet die Stadt nun um Mithilfe der Bürger*innen. Auf der Webseite gibt es ein Meldeformular. Man kann auch per E-Mail an sackgassen@bochum.de Sackgassen melden. Die Stadt bittet darum, möglichst ein Foto mitzuschicken (Die E-Mail sollte aber nicht über 20 MB groß sein). Soweit möglich, sollen nach und nach die Schilder dann ausgetauscht werden.

 

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er als Kooperationspartner von VeloCityRuhr über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung. Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund. Er ist per PGP-Schlüssel erreichbar (Testphase) über die E-Mail-Adresse norbert.paul@velocityruhr.net

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