Update: Zu schmale Schutzstreifen in der Löttringhauser-Straße Dortmund sollen nochmal überdacht werden

Wappen Stadt Dortmund - Nutzungsbedingungen beachten

Vor drei Monaten hatte ich hier eine Planung in Dortmund kritisiert, bei der wieder mal Pseudo-Radverkehrsanlagen auf Initiative der Grünen eingerichtet werden sollten. Nun habe ich es schriftlich bekommen, dass sich meine Eingabe nach GO NRW gelohnt hat. Im Protokoll der BV heißt es:

Die SPD-Fraktion und die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN halten den Vorschlag des Eingebers, nur einen ausreichend dimensionierten Schutzstreifen für Fahrradfahrer/-innen bergauf auf der östlichen Fahrbahnseite der Löttringhauser Straße einzurichten, für prüfenswert. […] Die Bezirksvertretung Hombruch beschließt einstimmig, die Verwaltung zu bitten, die Angaben in der Eingabe zu prüfen und der BV das Prüfergebnis mitzuteilen.

Außerdem sollen an zwei Stellen an Ampeln aufgeweitete Aufstellbereiche für Radfahrer*innen eingerichtet werden, so der Wunsch der BV.

Damit wird zwar weder die grundsätzliche Vorrangstellung des ruhenden Autoverkehrs insbesondere zu Lasten des Fußverkehrs gelöst noch wird die Situation für den Radverkehr damit auf jeden Fall noch mal überdacht, aber wenn die BV sich mir anschließt, tut die Verwaltung gut, die Planung nochmal zu überdenken.

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung. Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund. Er ist per PGP-Schlüssel erreichbar (Testphase) über die E-Mail-Adresse norbert.paul@velocityruhr.net

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.