Pressemitteilung: VeloCityRuhr begrüßt Verwaltungsvorlage zum Radschnellweg Ruhr

»Die Stadtverwaltung hat ihre Hausaufgaben gemacht«, lobt VeloCityRuhr-Pressesprecher Norbert Paul die Vorlage der Verwaltung für die politischen Gremien. »Wir empfehlen der Politik, der Vorlage zuzustimmen.«

Eine attraktive Radverkehrsverbindung muss frei von Engstellen sein und direkt geführt werden. Die in der Machbarkeitsstudie vorgeschlagene Führung bedeutete aber noch einige Umwege. Darauf aufbauend konnte die Stadtverwaltung zeigen, dass eine direkte Führung möglich ist, indem sich der RS1 noch mehr an den Bahnlinien S1 und S4 orientiert. Gerade, weil die schlechtesten Stellen den Gesamteindruck einer Verbindung prägen, ist es sehr zu begrüßen, dass die Optimierungen an den Schwachstellen des bisherigen Streckenvorschlags erfolgen. So soll man in Zukunft am Bahnhof Asseln keinen unattraktiven Umweg mehr fahren müssen. Hier muss man auch der Deutschen Bahn danken, die sich der Nutzung von Bahngrundstücken nicht verschließt. Einzig für die bedeutende Engstelle Schnettkerbrücke fehlt noch ein Vorschlag.

Dennoch sei das nur ein erster Schritt, betont Paul. An vielen Stellen kommt es auf die Detailausführung an. Entscheidend ist die Einhaltung der Qualitätsstandards für Radschnellwege: Auch die veränderte Führung muss die Mindestbreite von vier Metern für den Radverkehr einhalten. VeloCityRuhr vertraut darauf, dass die Verwaltung diesen Punkt sorgfältig geprüft hat und bei Bedarf angrenzende Flächen erwirbt. Einen Radschnellweg im Schmalspurformat darf es in Dortmund nicht geben. »Wir gehen davon aus, dass die Planung der Details in einem Begleitkreis diskutiert wird, wie es ihn auch für den Gartenstadtradweg gibt«, so Paul.

VeloCityRuhr fordert die Politik auf, dafür zu sorgen, dass 2018 auch Abschnitte außerhalb des Kreuzviertels in Angriff genommen werden.