Pressemitteilung: Erstes Dortmunder Ghost Bike zum Gedenken an verstorbenen Radfahrer aufgestellt

Nach einem schweren Unfall im Februar in Dortmund verstarb diese Woche ein Radfahrer an den Unfallfolgen. Am Freitag stellten daher Radfahrer*innen im Rahmen der Critical Mass Dortmund das erste Dortmunder Ghost Bike an der Rüschebrinkstraße auf. Die weiß lackierten Fahrräder werden seit 2003 weltweit an Unfallorten in Gedenken an verstorbene Radfahrer*innen aufgestellt und sind eine Erinnerung daran, dass Radfahrer*innen ein Anrecht auf sichere Straßen haben und mahnen alle Verkehrsteilnehmer*innen zu einem rücksichtsvollen Umgang miteinander.

Die schnelle Aufstellung war möglich aufgrund der Zusammenarbeit von aktiven Radfahrer*innen u. a. aus Critical Mass Dortmund, VeloKitchen Dortmund und VeloCityRuhr. Die Beteiligten betonen, dass das Radfahren trotz Infrastrukturmängeln und Aufholbedarf bei der subjektiven Sicherheit auch in Dortmund nicht gefährlich ist. Das zeigt sich auch darin, dass es der erste tödliche Radverkehrsunfall seit Langem in Dortmund war. Dennoch müssen die Bedingungen für den Radverkehr weiter verbessert werden, damit es weniger verunglückte Radfahrer*innen gibt und mehr Dortmunder*innen das Fahrrad nutzen. Sie sind sich einig, dass auch der beteiligte LKW-Fahrer Betroffener des Unfalls ist und das ein Umsteuern im Güterverkehr nötig ist.

Bild für Ihre Berichterstattung. Wir bitten um den
Fotonachweis: „VeloCityRuhr“. Weitere Fotos auf Anfrage möglich.