Mobilitäts-Städteranking: Dortmund weltweit unter den TOP 10

Ruhrallee/Wall in Dortmund. Regionalverband Ruhr, CC BY-NC-SA 4.0

Bei Städtevergleichen zum Radverkehr und zu nachhaltiger Mobilität landet Dortmund regelmäßig auf den hintersten Plätzen. ADAC, ADFC oder Greenpeace: Ganz egal, wer misst – Dortmund schneidet schlecht ab. Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt glaubten bei einer Befragung sogar, Ähnlichkeiten zwischen der Qualität der Radwege und der Sauberkeit öffentlicher Toiletten zu erkennen.

Doch es gibt Hoffnung: In einer neuen Untersuchung zur Mobilität landet Dortmund in einem weltweiten Vergleich von über hundert Städten auf einem ausgezeichneten zehnten Platz.

Zwar ging es bei dem Vergleich nicht um nachhaltige Mobilität im engeren Sinne: „[Die] umfassende Studie wirft einen Blick auf Städte, die Infrastruktur und Gesetzgebung effektiv nutzen, um die Bedingungen für Autofahrer zu verbessern.“
Aber es wurde bewusst auf jede Einseitigkeit verzichtet und auch Parameter wie die Luftqualität in die Bewertung einbezogen: „Auch die Luftqualitätswerte flossen in unsere Studie mit ein, um das Engagement der jeweiligen Stadt für frische Luft und gute Sicht für Autofahrer und Bürger gleichermaßen festzustellen. „

Macht ja schließlich keinen Spaß, wenn man beim Autofahren nichts sehen kann vor lauter Smog.

Der Driving-Cities-Index 2019 ist bei Mister Auto zu finden: Städte für Autofahrer.

Peter

Peter aus Dortmund schreibt mit der Absicht, auch von jenseits der Stadtgrenzen zu berichten. Interessiert sich für Infrastruktur und die Frage, wie man des Rad als Verkehrsmittel für die große Mehrheit attraktiv machen kann. Ist leider nicht in der Lage, mit Falschparkern auf Radverkehrsanlagen gelassen umzugehen. Per E-Mail erreichbar unter peter-bike, dann folgt das übliche Zeichen für E-Mails, und dann web.de.

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