»Das mit begehbaren Gehwegen ohne Autos war nur ein Spaß.«

Der Dortmunder OB hat die Tage ja via Presse dem Nahmobilitätsbeirat implizit mitgeteilt, er möge bitte weiterhin eine Albi-Veranstaltung sein. Wunderbar präzise kommentiert das nun ein Leserbrief in den gestrigen Ruhr Nachrichten:

Vielen Dank, Herr Sierau. Ganz Dortmund und Herr Dammer können wieder ruhig schlafen. Das mit begehbaren Gehwegen ohne Autos war nur Spaß. Schnarchen wir mal bis zum Konzept Nahmobilität vor uns hin. […] Wir brauchen das Konzept „Gleiche Rechte für alle“ in dieser Stadt.

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung. Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund.

2 Gedanken zu „»Das mit begehbaren Gehwegen ohne Autos war nur ein Spaß.«

  • 17.01.2018 um 21:28
    Permalink

    Dazu fällt mir dieser Gedanke von vor ein paar Tagen ein:
    http://www.dortmund24.de/dortmund/stadt-geht-ab-sofort-drastisch-gegen-parksuender-auf-e-parkplaetzen-vor/
    Stellt sich für mich die Frage ab wann die Stadt Dortmund damit beginnen will drastisch gegen Falschparker auf Radwegen, Gehwegen und an Kreuzungen vorgehen will. Letztendlich scheint bei der Stadt aber niemand für einen wirklichen Verkehrswandel bereit. Statt wirklich sinnvolle Projekte anzustoßen und die Bedingungen für z.B. Radfahrer zu verbessern setzt man einfach weiterhin auf das Auto, wenn auch mit anderem Antrieb.

    Antwort
    • 17.01.2018 um 23:20
      Permalink

      In der PM der Stadt ist das viel zurückhaltender formuliert als bei dortmund24.de. Drastisch gegen Falschparker*innen vorgehen setzt voraus, die entsprechenden personellen Kapazitäten zu haben.

      Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.