Wie reagiert die Stadt auf den tödlichen Unfall?

Aufgrund des für einen 11-jährigen Radfahrer tödlich ausgegangen Unfalls will die Stadt Dortmund den Unfallort und die Verkehrssituation im Bereich der Unfallstelle schnell untersuchen auch wenn diese bisher nicht als  „Unfallhäufungsstelle“ in Bezug auf Unfälle mit Radfahrern und/oder Kindern aufgefallen ist, so Maximilian Löchter, Pressesprecher der Stadt Dortmund gegenüber VeloCityRuhr. Dafür habe sie bereits Kontakt zum Polizeipräsidium Dortmund aufgenommen.

In diesem Zusammenhang wird auch die allgemeine Situation im Verkehr für Kinder in der Nordstadt überprüft.  Einbezogen in diese Untersuchungen werden auch die Erkenntnisse des Schulverwaltungsamtes hinsichtlich der Sicherung der Schulwege.

Welche Abteilungen beteiligt sind und ob es bereits eine Sitzung gab, war bei der Pressestelle nicht in Erfahrung zu bringen.

Norbert Paul

Der Verkehrsjournalist schreibt u. a. seit 2008 für Mobilogisch (ehemals Informationsdienst Verkehr). Von 2013 bis 2015 war er auch für den ADFC-Blog aktiv. Bei VeloCityRuhr schreibt er über Verkehrspolitik -planung, -recht und -forschung.

Er ist berufenes Mitglied im Nahmobiliätsbeirat der Stadt Dortmund.

7 Gedanken zu „Wie reagiert die Stadt auf den tödlichen Unfall?

  • 06.12.2017 um 9:05
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    Dortmunder Nordstadt… wie ist da die Situation den generell mittlerweile?
    Bin früher oft von Lünen nach Dortmund gefahren, bin dann immer über die B54 gekommen, und da hat das Radfahren gar kein Spaß gemacht. Entweder man ist oben bei den Fußgängern gefahren, da war aber Fahren kaum möglich, oder hat man sich dem Kampf mit den Autofahrern gestellt, hier kam man zwar schneller vorran, aber sicheres Fahren ist/war anders.

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    • 06.12.2017 um 16:34
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      Ich kann mich an keine baulichen Veränderungen etc. in den letzten Jahren erinnern.

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    • 09.12.2017 um 16:37
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      Die großen Hauptstraßen der Nordstadt (Münsterstraße/Evinger Straße, Bornstraße, Mallinckrodtstraße) sollte man als Radfahrer meiden und eher die hierzu parallel verlaufenden kleineren Nebenstraßen nutzen. Da muß man dann allerdings auf die quer- und sonstwie parkenden Autofahrer aufpassen. Auch lässt hier die Qualität des Straßenbelags oftmals sehr zu wünschen übrig.

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      • 10.12.2017 um 23:12
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        Und wie soll man so zu den Zielen, z. B. den Geschäften kommen?

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  • 09.12.2017 um 16:28
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    Auf Höhe des Nordmarkts wurden vor einigen Jahren – wohl als Reaktion auf einen Unfall eines (zu Fuß gehenden) Kindes mit einem LKW – eine weitere (Fußgänger-)Ampel zwischen schon zwei bestehenden installiert, so dass es da auf knapp 100 Metern drei Ampeln gibt.
    Desweiteren gab’s auf dem Borsigplatz auch ampeltechnische Veränderungen, ist auch schon einige Zeit her. Die Haltestellen der U44 Richtung Westfalenhütte wurden ebenfalls gepimpt.

    Ansonsten … müßte man mal bei den Kolleg/innen der Nordstadtblogger nachschlagen

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    • 10.12.2017 um 23:12
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      Noch eine Ampel bringt da nichts …

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  • 09.12.2017 um 16:59
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    Nicht zu vergessen der Umbau des ehemaligen Grünfleckchens am Nordausgang des Hbf zum derzeitigen Fernverkehr-Busbahnhof.
    Hier holen sich die Busse der DSW regelmäßig ihre Verspätungen rein, wenn sie die Schleife um den Fernbusbahnhof durch die an- und abfahrenden Taxen, abholende Autofahrer sowie Kunden der Post (die grundsätzlich nie den Wendekreis eines Busses in einer Kurve bedenken und regelmäßig auf den Bürgersteig an der Posthofausfahrt ausweichen).

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