Forum Stadtbaukultur zum Umbau Faßstraße: Die Rückeroberung des Stadtraums oder Was kommt nach der autogerechten Stadt?

(Stadt Dortmund) „Die Rückeroberung des Stadtraums oder Was kommt nach der autogerechten Stadt?“ ist der Titel des nächsten Forums Stadtbaukultur am Montag, 27. November 2017, um 19 Uhr in der Sparkassenakademie NRW, in der Hörder Burg, Hörder Burgstraße 17 in Dortmund-Hörde.

Muss es den Stadt- und Verkehrsplanern nicht zu denken geben, wenn die großen Autokonzerne massiv in neue Formen der Mobilität investieren? Mercedes beteiligt sich an Uber, BMW gründet mit Daimler, Ford und Volkswagen eine Gesellschaft zum Bau von Elektrotankstellen. Bereitet da eine der ganz großen Industrien einen gigantischen Umbruch
vor?

Dafür scheint Anlass genug gegeben zu sein. Die Fortbewegung und der Warentransport mit dem Auto machen nur noch in ländlichen Gegenden Sinn. In den Metropolen bringen Blechlawinen jede Form von Verkehrsfluss zum Erliegen.

Wie kann also die Mobilität der Zukunft aussehen und welchen Einfluss hat diese auf das Gesicht unserer Städte? Noch immer laufen Politiker und Bürger Sturm, wenn das gewohnte Vorrecht des Autos in der Stadtplanung in Frage gestellt wird. Aber ist das für die Stadt der Zukunft nicht zu kurz gedacht?

Der Umbau der Faßstraße bietet den Anlass, sich zeitgemäßer Stadtplanung über die Frage neuer Fortbewegungsformen zu nähern.
Aus diesem Anlass laden wir ein zum nächsten Forum Stadtbaukultur zum Thema „Die Rückeroberung des Stadtraums oder Was kommt nach der autogerechten Stadt?“ am Montag, 27. November 2017, um 19 Uhr in der Sparkassenakademie NRW, Hörder Burg, Burgaula | B3.03, Hörder Burgstraße 17 in Dortmund-Hörde. Der Veranstaltungsraum ist barrierefrei zugänglich. Anmeldung ist erforderlich bis Freitag, 24. November 2017, per E-Mail an forum-stadtbaukultur@dortmund.de.

Das Programm der Veranstaltung:

19 Uhr Begrüßung

Vertreter der Sparkassenakademie NRW

19.05 Uhr Einführung

Heinrich Finger, Stadtplanungs- und Bauordnungsamt

19.10 Uhr Rückeroberung des Stadtraums und was kommt nach
dem Auto?

Richard Schmalöer, Architekt BDA, Stadtplaner, Geschäftsführer
SCHAMP & SCHMALÖER Architekten Stadtplaner, Dortmund
Saskja Jagenteufel, M.Sc. Architektur und Städtebau, SCHAMP &
SCHMALÖER Architekten Stadtplaner, Dortmund

19.30 Uhr Umgestaltung der Faßstraße – Modell für die
Rückgewinnung von Stadtraum?

Winfried Sagolla, Geschäftsbereichsleiter Mobilitätsplanung,
Stadtplanungs- und Bauordnungsamt

19.45 Uhr Mehr Lebensqualität und bessere Mobilitätsqualität in
Städten. Gleichzeitig.

Dr. Carl-Friedrich Eckhardt, Leiter Kompetenzzentrum Urbane Mobilität,
BMW Group

20 Uhr Plenumsdiskussion

Ca. 21 Uhr Veranstaltungsende

Pressemitteilung

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4 Gedanken zu „Forum Stadtbaukultur zum Umbau Faßstraße: Die Rückeroberung des Stadtraums oder Was kommt nach der autogerechten Stadt?

  • 27.11.2017 um 19:36
    Permalink

    Großer Andrang.
    Als jemand, der nicht zu den 100 angemeldeten Personen gehörte, konnte ich leider nicht mehr in den Saal hinein. Es war von mehr als 150 Anmeldungen die Rede, einem Andrang, den es beim Forum Stadtbaukultur auch selten gegeben hat. Das Thema scheint viele zu beschäftigen. Vielleicht kann ja einer der Teilnehmer im Nachgang davon berichten.

    Antwort
    • 29.11.2017 um 23:09
      Permalink

      Selbst der Radfahr- und Fußgängerbeauftragte durfte nicht kommen, soweit ich weiß.

      Antwort
  • 28.11.2017 um 8:14
    Permalink

    Großer Andrang.
    Kurzentschlossen wollte ich die Veranstaltung besuchen, aber es waren bereits bis Freitagmorgen die maximal möglichen 100 Anmeldungen eingegangen. So sammelte sich vor dem Eingang kurz vor 19 Uhr ein Traube von knapp 20 Personen, die für Nichterschienene nachrücken wollten. Von den Organisatoren war etwas von mehr als 150 Anmeldungen die Rede gewesen, sodass auch VertreterInnen der Politik, der Verwaltung und regelmäßigen BesucherInnen abgesagt werden musste. Das Thema beschäftigt anscheinen breite Personenkreise.
    Vielleicht kann ja ein Teilnehmer von den Vorträgen, aber interessantererweise eher von der Diskussion berichten.

    Antwort

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